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Perfekte Bedingungen für Eisläufer

Warum muss das Eisvergnügen schon enden?

HAMELN. Seit Tagen herrschen beim „Eisvergnügen“ im Bürgergarten optimale Bedingungen. Knapp 11 000 Besucher hätten sich seit dem Start am 1. Februar aufs Eis gewagt. Bis zu Sonntag, 25. Februar, 20 Uhr, hält das Hamelner Eisvergnügen noch an. Die Wetterprognose: weiterhin traumhaftes Eislaufwetter. Doch muss dieses nun nahe Ende eigentlich sein?

veröffentlicht am 21.02.2018 um 19:06 Uhr

Neu auf dem Eis: Dewezet-Praktikant Jan-Christoph Schuba hat sich am Mittwoch im Bürgergaten das Eislaufen beibringen lassen (Bericht siehe unten). Foto: nt
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Blauer Himmel über weißem Eis – das funktioniert. Seit Tagen herrschen beim „Eisvergnügen“ im Bürgergarten optimale Bedingungen. Knapp 11 000 Besucher hätten sich seit dem Start am 1. Februar aufs Eis gewagt, meldeten die verantwortlichen Stadtwerke Hameln am Mittwoch. Das sind noch nicht die 12 500 Besucher, die bei der letzten Auflage 2016 gezählt wurden, aber noch ist ja nicht Schluss: Bis zu Sonntag, 25. Februar, 20 Uhr, hält das Hamelner Eisvergnügen noch an. Die Wetterprognose: weiterhin traumhaftes Eislaufwetter.

Doch muss dieses nun nahe Ende eigentlich sein? Ja, eine Verlängerung habe man angesichts von positiver Stimmung und strahlender Sonne geprüft, berichtet Stadtwerke-Sprecherin Ilka Albrecht – aber: „Leider ist eine Verlängerung aus terminlichen Gründen nicht möglich, da wir uns an die vereinbarten Abbau- und Mietzeiten des Equipments halten müssen.“ Letztlich scheitere die Verlängerung vor allem daran, dass die Eismaschine in der kommenden Woche nicht mehr zur Verfügung stehe, die Fläche also nicht mehr aufbereitet werden könnte.

Auch die Frage, wann das Eisvergnügen zurückkehrt, ist noch offen. Das hänge auch von den Sponsoren ab. „Wir sind aber weiterhin daran interessiert, das Eisvergnügen wieder stattfinden zu lassen.“, sagt die Stadtwerke-Sprecherin.

Trotz Hilfe: Das Rückwärtsfahren will nicht so recht klappen.
  • Trotz Hilfe: Das Rückwärtsfahren will nicht so recht klappen.
Achten fahren? Das kriegen wir schon hin … Fotos: nt
  • Achten fahren? Das kriegen wir schon hin … Fotos: nt

Kurven, Achten, Slalom – ein Eislauf-Schnellkurs

Bis zum Ende der Woche ist noch Gelegenheit zum Eislaufen im Bürgergarten. Dewezet-Praktikant Jan-Christoph Schuba ist nicht unsportlich, auf Kufen bisher aber ziemlich wackelig. Also hat ihm Aaron Jauer, Projektleiter des „Eisvergnügens“ und selbst guter Eisläufer, gezeigt, wie es geht. Hier Jan-Christohs Bericht:

Immer sachte: Zunächst mal bleibe ich vorsichtig an der Bande. Aaron Jauer zeigt mir die erste Grundbewegung: „Man muss sich mit einem Bein abstoßen und mit dem anderen nach vorne gleiten“, erklärt er. Klar. Entgegen meiner Erwartung klappt das ganz gut. Noch mit einigen Schauklern hier und da erreichte ich die Bande auf der anderen Seite. Als Nächstes geht’s um die Sicherheit: ums Bremsen. Denn immer zum Stoppen gegen die Bande donnern – das geht nicht. „Die Bremsung wird auch Pizzastück genannt“, sagt mein Lehrer. Aha. „Du musst deine Beine nach außen drehen.“ Die Kufen zeichnen die beiden Schenkel eines Winkels, das Pizzastück. Beim ersten Versuch beträgt mein Bremsweg noch gefühlte 50 Meter. Doch dann klappt’s: Ich komme langsam, aber sicher zum Stehen.

Nun zur ersten größeren Hürde: Kurven fahren. Zunächst führt Aaron Jauer mir verschiedene Möglichkeiten vor. Auf zwei Beinen oder doch wie ein Eishockeyspieler den äußeren Fuß vor den inneren. Ich bleibe bescheiden und nehme die Kurve auf beiden Beinen. Erst große Kurven, dann auch engere.

Weiter zu den fortgeschrittenen Übungen: das Achten-Laufen. So lässt sich Schwung holen, ohne sich mit dem normalen Grundschritt abzustoßen. Klingt schwierig, ist es nach einiger Zeit aber nicht. Man muss lediglich die Beine – wie bei der Bremsung – nach außen drücken und im Anschluss wieder zusammenführen.

Nun packt mich der Ehrgeiz: Mein Lehrer zeigt mir, wie man rückwärts fährt. „Es ist vom Prinzip her ähnlich wie die Achter-Bewegung, nur dass du keine Acht fährst, sondern recht und links abwechselnd Kurven“, erklärt Aaaron Jauer. So recht klappen will das dann aber auch mit Hilfestellung und Anschwung nicht. Das war dann wohl doch zu fortgeschritten für einen Anfänger.

Zum Finale noch eine Königsdisziplin für Eislaufneulinge: der Slalom. Große Bögen um drei Hütchen zu kurven, ist nach den Vorübungen kein Problem. Als die Durchfahrten zu eng werden, muss ich dann aber doch irgendwann passen. Aber der Ehrgeiz ist geweckt, ich bleibe dran.


Info: Die Eisbahn im Bürgergarten ist noch bis einschließlich Sonntag, 25. Februar, geöffnet. Die Laufzeiten: Donnerstag und Freitag von 13 bis 22 Uhr, Samstag von 10 bis 22 Uhr und Sonntag von 10 bis 20 Uhr. www.eisvergnuegen-hameln.de



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