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Reisebüros melden kaum Probleme nach Streik spanischer Fluglotsen

Wartezeit durch Spanien-Streik

Hameln (CK). Überfüllte Abflughallen auf spanischen Flughäfen, Menschen, die auf ihrem Gepäck am Fußboden übernachten – der spontane Ausstand der Fluglotsen auf der iberischen Halbinsel hat Hunderte von Reisenden zur Verzweiflung gebracht. Hamelner – so ergab eine Umfrage in heimischen Reisebüros – scheinen davon allerdings kaum betroffen zu sein.

veröffentlicht am 06.12.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 13:21 Uhr

Spanien war in den letzten Tagen kein gutes Reiseziel – Fluglotsen legten den Verkehr lahm. Foto: bha
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„Wir hatten lediglich eine Kundin, die am Sonntag um 6.30 Uhr mit Tui Fly von Hannover nach Teneriffa wollte. Sie musste wegen des wilden Streiks zwar rund fünf Stunden auf ihren Abflug warten, ist aber gut angekommen und möchte jetzt erst einmal ihren Urlaub genießen“, sagt Matthias Rokitte vom Altstadt-Reisebüro.

„In Hannover mal ein bisschen gewartet, mehr war nicht“, bestätigt Gerald Schridde vom First-Reisebüro am Pferdemarkt die Aussagen seines Kollegen. Auch hier hatten keine Fluggäste gebucht, die vom Ausstand der spanischen Fluglotsen direkt betroffen waren. „Das Chaos war ohnehin mehr auf dem Festland“, sagt Schridde. Zum Glück, denn die meisten Hamelner, die Spanien zum Ziel haben, wollen in diesen winterlichen Tagen Sonne genießen, vorwiegend auf den Kanarischen Inseln. Zwar hatte der Ausstand auch dort Auswirkungen, denn die hoch bezahlten Lotsen hatten mit ihrem Protest gegen Lohnkürzungen durch die Regierung rund 24 Stunden lang den gesamten Flugverkehr ihres Landes zum Erliegen gebracht. „Unsere Gäste aber fliegen fast alle auf Charter, da war’s nicht so schlimm“, so Schridde. Ungeachtet dessen hatte er sich aber das gesamte Wochenende über immer wieder informiert, um auf eventuelle Anfragen potenzieller Kunden vorbereitet zu sein. War aber offenbar unnötig: „Es hat keiner nachgefragt, wie die Lage ist. Aber der Streik war ja auch kurzfristig, und jetzt ist nicht die Zeit für Last-Minute-Reisen.“



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