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BHW-Betriebsratsvorsitzender schließt Protestaktionen während Urabstimmung nicht aus

Warnstreiks kurzfristig möglich

Hameln. Postbank und BHW droht eine Eskalation des Tarifkonfliktes. Am Wochenende hatten sich die Vorstände der Deutschen Bank und der Postbank sowie Vertreter der Gewerkschaft ver.di zu einem Spitzengespräch in Berlin getroffen. Dabei ging es neben dem Kündigungsschutz auch um Vorruhestandsregelungen in den Unternehmen. Bei den Verhandlungen konnte jedoch keine Annäherung erzielt werden. Die Gespräche sind ergebnislos verlaufen und für gescheitert erklärt worden. Jetzt droht bundesweit ein unbefristeter Streik der Beschäftigten von BHW, Postbank AG, Postbank Finanzberatung und Postbank Filialvertrieb. Es habe keinerlei Entgegenkommen der Arbeitgeber gegeben, resümierte ver.di-Sprecher Christoph Schmitz. Die Deutsche Bank habe die Gelegenheit verpasst, ein Zeichen zu setzen.

veröffentlicht am 31.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:41 Uhr

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„Die weitere Vorgehensweise wird derzeit im ver.di-Bundesvorstand beraten“, sagt Timo Heider. Der Betriebsratsvorsitzende der BHW Bausparkasse und Konzernbetriebsrat der Postbank geht davon aus, dass es zu einer Urabstimmung kommen wird und dann „ab 20. oder 21. April unbefristet gestreikt wird“. Ob bundeseinheitlich oder zunächst auf einzelne Bundesländer beschränkt, sei offen. „Das ist alles noch in der Planung und Mache. In der Woche vor und nach Ostern wird diesbezüglich aber nichts passieren“, erklärt der Betriebsratsvorsitzende, der jedoch betont, dass es dessen ungeachtet während der Urabstimmung auch in Hameln kurzfristig zu Warnstreiks und Protestaktionen kommen könne.

Laut Heider müssten 75 Prozent der Beschäftigten in den vier Unternehmen dafür stimmen, in einen unbefristeten Streik treten zu wollen. Zur Stimmabgabe aufgerufen sind auch die insgesamt 70 Bediensteten der in Hameln ansässigen Unternehmen BHW, Postbank und Postbank Finanzberatung.

Kommt es zum Arbeitskampf, könnten zahlreiche Kunden der Postbank bundesweit betroffen sein. Die Deutsche-Bank-Tochter hat nach eigenen Angaben rund 14 Millionen Kunden und zählt damit zu den größten Kreditinstituten, die auf das Privatkundengeschäft spezialisiert sind.HW



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