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Heizung wohl in die Jahre gekommen

Warm anziehen im Festsaal?

AFFERDE. Schlaglöcher auf der Breslauer und Cumberlandstraße, abschüssiger Bürgersteig im Grasweg, desolater Gehweg an der Berliner Straße, eine in die Jahre gekommene Heizungsanlage im Freizeitheim und so weiter – in Afferde werden Stimmen laut, die bei der Stadtverwaltung dringenden Handlungsbedarf sehen.

veröffentlicht am 15.04.2019 um 17:20 Uhr
aktualisiert am 17.04.2019 um 10:26 Uhr

Eins von über 20 Schlaglöchern in der Breslauer Straße. Foto: Dana
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Es ist frisch an diesem Abend im Festsaal des Freizeitheims am Eintrachtweg. Der eine oder andere Besucher hat seine Jacke gleich anbehalten, manch anderer wird seine Jacke später wieder anziehen. Im weiteren Verlauf des Abends ging es dann nicht zuletzt auch um die Heizungsanlage in dem städtischen Gebäude. Doch das war nur einer von mehreren Punkten, mit denen manche Afferde derzeit unzufrieden sind.

Die Heizungsanlage ist offenbar in die Jahre gekommen im Freizeitheim. Entsprechend viel Vorlaufzeit brauche es, bis der Festsaal, der von jedermann gemietet werden kann, so warm sei, dass keiner mehr seine Jacke anbehalten muss. Das treibe die Heizkosten über Gebühr in die Höhe.

Ende 2017 hatte der Pächter gewechselt. Seitdem befindet sich das griechische Restaurant Pilio in dem Freizeitheim. Laut Ortsbürgermeister Björn Lönnecker (SPD) wolle der Pächter den Festsaal gern intensiver nutzen, wie er in der Ortsratssitzung an diesem Abend sagte. Die betagte Heizungsanlage mache diesem jedoch einen Strich durch die Rechnung.

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Im Festsaal des Freizeitheims wird es wohl nicht mehr richtig warm – und wenn doch, dann wird es teuer. Foto: Dana

Zwei, drei Tage müsse er laut Lönnecker im Winter vorheizen, wenn er den Saal an eine Festgesellschaft vermiete. Mehr Kosten statt mehr Einnahmen also.

Der Pächter selbst war gestern bis Redaktionsschluss zwar nicht zu erreichen. Doch den Ortsrat hat er schon mal hinter sich. „Für seine Pacht darf der Pächter schon eine vernünftige Heizungsanlage erwarten“, sagte Ortsbürgermeister Lönnecker in Richtung Eigentümerin, sprich der Stadt Hameln. Einstimmig beantragte der Ortsrat, dass der Rat der Stadt Haushaltsmittel in Höhe von 100 000 Euro für die Sanierung der Anlage bereitstellen möge. Aber das war nur ein Missstand, den die Politik an diesem Abend ausmachte.

Schlaglöcher auf den Fahrbahnen von Breslauer Straße (hier will Ortsratsmitglied Reno Claus seinerzeit mehr als 20 gezählt haben) und Cumberlandstraße, ein stark abschüssiger Bürgersteig im Grasweg, ein desolater Gehweg an der Berliner Straße – die Liste der Straßenmängel in Afferde ist lang. Auch dieser Angelegenheiten möge sich die Stadtverwaltung annehmen, befand das Gremium einhellig. Mit 150 000 Euro, schätzte die Politik, schlage schon allein die Sanierung des Fußwegs der Berliner Straße zwischen Berliner und Cumberlandstraße zu Buche. Maßnahmen, die schon länger im Raum stünden, aber nicht länger aufgeschoben werden sollten, lautete der Tenor im Ortsrat. Aber auch Maßnahmen, die seinerzeit vom Rat der Stadt im Rahmen des Straßenmodernisierungskonzeptes allerdings in die Hände der Stadtverwaltung gegeben worden sind. Seitdem werden die aus Verwaltungssicht sanierungsbedürftigen Straßen anhand einer selbst erstellten und sich laufend aktualisierende Prioritätenliste abgearbeitet.

Abgesehen von den aufgezeigten Straßenproblemen wollen die Afferder Lokalpolitiker Mängel an der über die Hamelner Straße/Bundesstraße 1 hinwegführenden Eisenbahnbrücke ausgemacht haben. Dort würde sich Putz an der Außenwand der Brücke lösen, sogar große Granitsteine würden oben an der Brücke herausgedrückt und drohten abzustürzen.

Auch an dieser Stelle besteht nach Auffassung des Ortsrats Afferde dringend Handlungsbedarf.



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