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War die Verwaltung zu voreilig?

veröffentlicht am 18.02.2013 um 18:17 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

 

Hameln (CK). Bei der Nachmittagsbetreuung von Kindern an Grundschulen hat die Stadt Hameln vermutlich etwas voreilig gehandelt. Wie bereits berichtet, hatte sie die Eltern zunächst angeschrieben und ihnen in einem knappen Brief (zunächst ohne Begründung) mitgeteilt, dass ab dem Schuljahr 2013/14 diese Betreuung nicht, wie bisher, auch tageweise, sondern nur noch für volle Wochen buch bar sei. Die – nachgereichte – Begründung lautete, die Neuregelung gehe zurück auf einen entsprechenden Hinweis aus dem Kultusministerium, das für die Genehmigung solcher Betriebsstätten zuständig sei. Erst nach massivem Elternprotest hatte die Stadt Hameln den Müttern und Vätern mitgeteilt, dass das sogenannte Platz-Sharing jetzt doch wieder möglich sei – für jeweils vier Plätze pro Gruppe. Roma Haase, Pressesprecher im Kultusministerium: „Die Stadt Hameln hat bisher seitens des Kultusministeriums keine Genehmigung für Platz-Sharing, im Nachhinein soll jetzt jedoch geklärt werden, ob und gegebenenfalls an welchen Standorten dies genehmigt werden kann. Das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.“ Pressesprecherin Corinna Fischer ergänzt: „Derzeit berät das Kultusministerium die Stadt Hameln, wie sie den vorhandenen Bedarf an Betreuungsplätzen durch die Bereitstellung von Plätzen in den Einrichtungen abdecken kann. Dabei wird insbesondere auch geprüft, welche Rolle dabei das Platz-Sharing spielen kann und welche Standorte dafür infrage kommen“, sagt sie.



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