weather-image
15°
×

Wangelister Kleingärtner streiten mit der Stadt

veröffentlicht am 22.05.2012 um 16:26 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ni). Die Kleingärtner vom Riepenbach und die Stadt Hameln liegen sich seit Jahren in den Haaren. Die Hauptrolle bei dem Streit spielen die „Grüne Gurke“, ein Pfosten auf dem Senator-Urbaniak-Weg, ein Schlüssel – und die Frage: Wer hat eigentlich die älteren Rechte?

Jahrelang lebten Anwohner und Kleingärtner in friedlicher Koexistenz, bis vor „zwei, drei Jahren einer da hingezogen ist, der Ärger gemacht hat“, erzählt Holger Strauß, Vorsitzender der Kleingärtner. Der Mann beschwerte sich bei der Stadt wegen des Verkehrs vor seinem Haus, untermauerte seine Klagen mit Fotos, die eine zugeparkte Straße zeigten, und drängte auf Abhilfe. Das Ordnungsamt stellte daraufhin einen Pfosten auf die Straße, um die ungehinderte Zufahrt zur Gurke zu unterbinden. Da sich im Laufe der Zeit immer mehr Kleingärtner einen Vierkantschlüssel besorgten, und den Weg weiter befuhren, hat die Stadt einen neuen Poller errichtet, der nur mit Spezialschlüssel zu öffnen ist. Dem Vorsitzenden wurde dieser Schlüssel unter Auflagen und für eine Gebühr von 200 Euro angeboten. Strauß lehnt bis heute dankend ab.

Den ganzen Streit um den Zufahrtsweg gibt’s in der Dewzet.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige