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Für ehrenamtliches Engagement

Walter Klemme mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Hameln. Die Worte seiner Oma Grete in leichter Abwandlung eines kirchlichen Spruches hat er zeit seines Lebens verinnerlicht: „Dschjunge, merk Dir das, geben ist besser als nehmen“, hatte die zu ihre Enkel Walter Klemme gesagt. Und der erhielt am Freitag aus der Hand von Oberbürgermeister Claudio Griese das Bundesverdienstkreuz am Bande für ein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in kirchlichen, kommunalpolitischen und sozialen Bereichen.

veröffentlicht am 28.04.2017 um 13:16 Uhr
aktualisiert am 28.04.2017 um 13:50 Uhr

Hamelns Bürgermeister Claudio Griese steckt Walter Klemme das Bundesverdienstkreuz an. Foto: fn
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Autor

Christa Koch Reporterin
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Geboren 1941, setzte sich der heutige Kreisgeschäftsführer der CDU schon 1971 für die Kirche ein, zunächst in Fischbeck, wo er unter anderem viele Jahre Vorsitzender des Kirchenvorstands war. Seit 1976 gehörte er außerdem dem Kirchenkreistag Schaumburg an und war Mitglied der Landessynode. Nach seinem Umzug nach Lauenstein war er auch dort Mitglied im Kirchenvorstand und erweiterte seinen Einsatz auf die Kommunalpolitik: Er wurde in den Ortsrat Lauenstein, den Gemeinderat Salzhemmendorf und den Kreistag gewählt, später – er war wieder in seine Heimatstadt Hameln gewechselt – gehörte er hier dem Rat an, unter anderem als dessen Vorsitzender.

Klemmes vielfältiges Engagement, so der OB in seiner Laudatio, habe sich stets an dessen eigenen Ansprüchen orientiert. „Seit 1970 hat er aufgedreht, und das immer mit Spaß“, sagte Griese. Die Verleihung des Verdienstkreuzes sei deshalb ein gutes Zeichen mit positiver Wirkung fürs Ehrenamt.

Der so Gelobte, gelernter Kfz-Elektriker, der später Elektrotechnik studiert hatte, nannte sich selbst „einen glücklichen Menschen“, dem man Freundlichkeit und Hilfsbereitschat bereits im Elternhaus vermittelt habe. Auf diesen frühen Erfahrungen basiere auch sein Engagement, das sich unter anderem darin zeigt, dass „Bonus-Walter“, wie er während seiner Tätigkeit für die Stadtwerke früher scherzhaft genannt wurde, auch einen Behinderten betreut. Der sei, so versicherte er, seit 18 Jahren so etwas wie sein zweiter angenommener Sohn.

Pastor Thomas Risel von der Marktkirchengemeinde fasste dann zusammen, was wohl alle Anwesenden über das rund 45-jährige Engagement Klemmes, der auch Kreisvorsitzender der CDU-Seniorenunion ist, dachten: „Die Buchstaben SDG (Soli Deo Gloria = Allein Gott die Ehre) prägen das Handeln von Walter Klemme. So lobt man Gott – indem man sich für andere einsetzt.“

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