weather-image
16°

Stadt begrüßt Idee der Grenzbezieher / 2020 könnten erste Veranstaltungen auf Klütkuppe stattfinden

Waldbühne nimmt Fahrt auf

HAMELN. Die Idee für eine Waldbühne auf dem Klüt nimmt Fahrt auf. Die Stadtverwaltung hat den Grenzbeziehern, die Anfang des Jahres die Waldbühnen-Idee ins Spiel brachten, ihr grundsätzliches Einverständnis dafür gegeben. Ein paar Vorgaben müssten allerdings berücksichtigt werden, wie aus einem Schreiben der Stadt an den Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege von 1930 hervorgeht.

veröffentlicht am 28.08.2017 um 13:04 Uhr
aktualisiert am 28.08.2017 um 21:40 Uhr

Zwischen dem historischen Torbogen und dem Klütturm, dort, wo sich der zugeschüttete Festungsbrunnen befand, kann sich der Verein für Grenzbeziehung und Heimatpflege ein Amphitheater vorstellen. Foto: Dana
Philipp Killmann

Autor

Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Diese Vorgaben lassen sich im Großen und Ganzen wie folgt zusammenfassen: Bis zu sechs Veranstaltungen pro Sommer sind aus naturschutzfachlicher und stadtplanerischer Sicht vertretbar. Die Bühne soll nicht höher als einen Meter sein. Für die Unterhaltung der Waldbühne sind allein die Grenzbezieher verantwortlich. Die Veranstaltungen dürfen maximal bis Einbruch der Dämmerung dauern, der Geräuschpegel muss noch festgelegt werden.

Auf starke Scheinwerferlichter und intensive Lichteffekte soll verzichtet werden. Was die Dauer und das Licht angeht, so hoffen die Grenzbezieher allerdings noch darauf, für ein bis zwei Veranstaltungen pro Saison Ausnahmegenehmigungen bekommen zu können. Davon abgesehen sind noch Formalien zu beachten und Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

Die Grenzbezieher stellen sich im Wallbereich des möglichen Waldbühnen-Areals am Fuße des Klütturms „Sitzstufen“ vor. Die, so die Verwaltung, müssten aus Keuper-Sandsteinen oder ähnlichem Material hergestellt werden, damit sie sich in die Optik der umliegenden Bauten bestmöglich einfügten. Zudem muss das Gelände vorab archäologisch in Augenschein genommen werden. Dafür ist bereits der 6. September anberaumt.

Ein besonderes Schmankerl, das sich die Grenzbezieher für die Waldbühne ausgedacht haben, ist die Sanierung des über 100 Meter tiefen Klütbrunnens und der beiden Grotten. So soll die Verfüllung des Brunnens wieder rückgängig gemacht und das Brunnenloch hinterher mit einem „Gitterglas“ abgedeckt werden, führt Werner Sattler, der Präsident des Grenzbeziehervereins, aus. Eine interessante, aber kostenintensive Maßnahme, wie Sattler weiß.

Auch die Waldbühne wird nicht billig. Werner Sattler rechnet mit „30 000 Euro aufwärts“. Folglich hoffen die Grenzbezieher auf Fördermittel und Spenden. Für letztere soll ein Spendenkonto eingerichtet werden, bei der Akquirierung von möglichen Zuschüssen wolle die Verwaltung behilflich sein. „Manpower“ sei den Grenzbeziehern bereits aus den eigenen Reihen, aber auch von Außenstehenden signalisiert worden. Neben den Grenzbeziehern selbst haben das Theater Hameln, der Landschaftsverband und die HMT (Hameln Marketing und Tourismus GmbH) Interesse bekundet, die Waldbühne für Veranstaltungen zu nutzen.

Das Rathaus begrüßt die Pläne der Grenzbezieher „ausdrücklich“, wie es in dem städtischen Schreiben heißt. „Alle geplanten Maßnahmen sind dazu geeignet, die Attraktivität der Klütkuppe zu erhöhen.“

„Wir wollen das Projekt auf unserer nächsten Jahreshauptversammlung im März 2018 festzurren“, so Sattler. „Wenn es uns dann gelingt, die Waldbühne bis zu unserem 90. Jubiläum im Jahr 2020 fertigzustellen, dann ist uns das Projekt gelungen.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?