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Während die Jugendwerkstatt neue Wege geht, steht Jösten vor Gericht

veröffentlicht am 31.08.2011 um 15:31 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (jch). Alles beim Alten in der Jugendwerkstatt? Bei Weitem nicht, denn: Die Struktur der Hamelner Jugendwerkstatt hat sich geändert. „Wir müssen mehr Geld erwirtschaften, als das bisher getan wurde“, lautet das Credo des Interims-Chefs Bernt Renzenbrink. Unter anderem sieht das gerade fertiggestellte Konzept eine Aufspaltung der Einrichtung in zwei GmbHs vor.

Die eine soll Jugendwerkstatt Service-GmbH heißen, die andere „Jugendwerkstatt Bildungs-GmbH“. Beide Einrichtungen sollen formal-rechtlich getrennt voneinander existieren, aber von einem Gesamtgeschäftsführer geführt werden. Nach Durchsicht aller Zahlen wagt Renzenbrink die Prognose, dass die Jugendwerkstatt mit dem neuen Konzept bereits 2013 schuldenfrei sein soll. Das Geld soll auch dadurch in die Kasse kommen, indem die Lehrküche zu einer Produktionsküche umstrukturiert werden soll, sagt Renzenbrink.

Während in der Jugendwerkstatt alle Zeichen auf Neuanfang stehen, kämpft der ehemalige Leiter Klaus-Dieter Jösten am Donnerstag vor dem Arbeitsgericht gegen seine Kündigung vom März. Ob anschließend ein Urteil zu erwarten ist, darüber wollte sein Anwalt Günter Pawelz nicht spekulieren.



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