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Wilde schiebt Grünen-Antrag einen Riegel vor und will neue Verkehrszählung abwarten

Vorerst kein Tempolimit für die Fahlte

Hameln (HW). Im Bereich Reimerdeskamp, Fahlte und Basbergstraße bleibt die Verkehrsregelung zunächst so, wie sie derzeit ist. Der Grund: rechtliche Probleme, die erst noch geklärt werden müssen. Mit dieser Entschiedenheit hat Fachbereichsleiter Ralf Wilde gestern einem entsprechenden Antrag der Grünen eine Absage erteilt. „Um weitere Schritte einzuleiten, sind erst noch Verkehrszählungen nötig,“ begründete er vor dem Ausschuss für erneuerbare Energien, Bauen und Umwelt.

veröffentlicht am 26.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 03:41 Uhr

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Die erste Sitzung nach der politischen Sommerpause war vom Wahlkampf geprägt. „Besteht die Möglichkeit, die nächtliche Geschwindigkeitsbeschränkung von 22 bis 6 Uhr, die für die Basbergstraße zwischen Springer Landstraße und Einsiedlerbach vorgesehen ist, auch auf die Fahlte auszuweiten“, wollten die Grünen von der Verwaltung wissen. Auch forderten sie in ihrem Antrag auf der gesamten Strecke eine „grüne Welle“ für flüssigeren Verkehr. „Entlang der Fahlte gibt es eine ähnliche Wohnbebauung wie an der Basbergstraße. Und auch dort leiden die Anwohner unter erheblichen Lärmbelästigungen durch das zunehmende Verkehrsaufkommen“, begründete Jürgen Mackenthun die Forderung nach einem nächtlichen Tempolimit von 30 km/h auch in diesem Bereich. Der Grünen-Politiker sprach sich zudem gegen Einengungen auf der Fahrbahn aus, „weil sie zum Abbremsen und Gasgeben zwingen“.

Unterstützt wurde Macken- thun von Uwe Schoormann. Der Sozialdemokrat vermag nicht nachzuvollziehen, dass es für die Bewohner an Reimerdeskamp und Fahlte unterschiedliche Rechtsauslegungen geben soll. „Der Verkehr auf der innerörtlichen Umgehung ist gleich zu behandeln,“ forderte er. Auch Rüdiger Zemlin bezeichnete es als „politisch wünschenswert“, zu einer Lärmberuhigung zu kommen. Der Liberale erklärte jedoch, dass die Verwaltung „über das hinausgegangen ist, was rechtlich möglich ist“ und sprach von einem „irren Einsatz, um den Interessen der Bürger entgegenzukommen“. Allerdings warnte er auch vor möglichen Prozesskosten, wenn es zu Klagen käme.

Wilde verspricht sich eine Verkehrsberuhigung durch die Fahrbahnerneuerung in dem von Lärm geplagten Bereich: „Das passiert in den nächsten Wochen; die Aufträge sind raus.“

Das hohe Verkehrsauskommen im Bereich Basbergstraße, Fahlte und Reimer-deskamp beschäftigte gestern einmal mehr die Mitglieder des Ausschusses für erneuerbare Energien, Bauen und Umwelt.

Foto: Dana



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