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Zwergengrund erhält Parkfläche / Auslademöglichkeit für Anwohner

Vorbei mit langen Fußwegen

Hameln. Mit Glühwein, nicht mit Wasser, wollen sie demnächst auf die neue Parkzone, die vor ihren Häusern eingerichtet wird, anstoßen. Denn Wasserkisten und auch ihre anderen Einkäufe haben Anwohner der Straße „Im Zwergengrund“ lange genug zu ihren Wohnungen tragen müssen, bis zu 150 Meter weit. 28 Mieter und Wohnungseigentümer wohnen am Ende der Sackgasse, direkt an einem Wendehammer. Und da dieser zugleich als Feuerwehraufstellfläche dient, gilt vor ihren Haustüren absolutes Halteverbot.

veröffentlicht am 15.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 16:41 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Was auch tagsüber vom städtischen Ordnungsamt rigoros überwacht wird; davon zeugen etliche Knöllchen, die den Anwohnern während des Entladens hinter die Windschutzscheibe geklemmt wurden (wir berichteten). Damit soll demnächst Schluss sein: Im Wendehammer wird in den nächsten Wochen eine gekennzeichnete Sperrfläche markiert. Die maximale Parkzeit wird auf eine halbe Stunde begrenzt sein, anzuzeigen mit einer Parkscheibe. Das sicherte Uwe Tauscher von der Abteilung Sicherheit und Straßenverkehr einer fünfköpfigen Abordnung der „Zwergengrund“-Bewohner bei einem Ortstermin zu. Den hatte Ratsherr Gerhard Paschwitz (CDU) auf Bitten der Bewohner in die Wege geleitetet.

Zwei Meter fünfzig mal fünf Meter groß – die Mindestfläche einer Parkfläche – soll die Sperrfläche sein. Das ist auch der Grund, dass auf dem Terrain nur eine Fläche eingerichtet werden kann. Für eine weitere wäre wegen der dortigen Enge kein Platz, ist vom Stadtmitarbeiter zu hören. Eine Begehung mit der Feuerwehr habe das aufgezeigt, so Tauscher. „Mit einem Parkplatz kann man nichts bewegen. Mindestens zwei wären erforderlich bei 28 Parteien“, sind sich die Anwohner sicher. Jetzt wolle man aber schauen, wie sich die Situation entwickeln wird.

„Lasst uns das versuchen. Was anderes bietet uns die Stadt nicht an und kann sie vermutlich auch nicht“, meint Anwohner Hans Peter Lüllmann. Paschwitz weiß um den Sicherheitsaspekt, der Feuerwehr Platz lassen zu müssen. Was ihn ein wenig stört, ist die lange Bearbeitungszeit, bis man bei der Stadt einen Termin bekommen konnte. „Das ist kein Dienst für Hamelner Bürger“, stellt der Politiker fest.

Beratung am Rotenberg: Marlies Scholz (3. v. re.) schildert Uwe Tauscher von der Ordnungsabteilung (li.) die Probleme.fn



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