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Neunte Gala im Regenbogen / Traditionskonzert mit Rock und Funk

Von wegen gemütliche Feier!

Hameln. „Was wir machen, das ist auch ein Stück aktive Jugendförderung. Wir geben jungen Musikern die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen aufzutreten“, erklärt Veranstaltungsleiter Gerd Siepmann. Wenige Augenblicke vor Beginn der neunten Auflage der großen Weihnachtsgala im Hamelner Kultur- und Bildungshaus „Regenbogen“ hat der 50-Jährige alle Hände voll zu tun. Während Melika, Carina und Dennis von der sechsköpfigen Thekenmannschaft noch Berge von Plastikbechern aufstapeln und letzte Absprachen mit den drei Küchenkräften treffen, donnert die Hamelner Band „Jarona“ einen abschließenden, ohrenbetäubenden Soundcheck ins Regenbogen-Gebäude.

veröffentlicht am 24.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:21 Uhr

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Autor:

Ernst-August Wolf
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Was Siepmann zusammengetrommelt hat, ist nicht mehr und nicht weniger als die regionale Rock- und Punk-Prominenz. Allen voran „Die Abstürzenden Brieftauben“, die laut Plan in der Stunde vor Mitternacht auf die Bühne kommen sollen. 1983 gegründet, erlangten die „Abstürzenden Brieftauben“ (eine Verballhornung des Namens der erfolgreichen Industrial-Band „Einstürzende Neubauten“) auch außerhalb der Szene überregionale Bedeutung. „Die wohl bekannteste deutsche Punkband“, meint Gerd Siepmann.

Dank lokaler Sponsoren können Siepmann und sein 25-köpfiges Organisationsteam ein umfangreiches Hochglanz-Programmheft anbieten. Zu den Förderern der Regenbogen-Weihnachtsgala zählt auch Rechtsanwalt Rüdiger Hochstädt. Der ist als Schlagzeuger bei „Jarona“ selbst aktiv. Zusammen mit Peter, Milan und Jannis spielt die Band seit den 1990ern „erdigen Rock mit Funk- und Metaleinflüssen“. „Das ist hier eine sehr ordentliche Veranstaltung“, lobt Hochstädt und präsentiert zum Auftakt der Gala mit „Lords of Madness“ gleich einen Titel von der neuen Jarona-CD.

Vor dem „Regenbogen“ machen sich „Armon & Garborkel“ warm und warten auf ihren dritten Mann. Der heißt Sven Waschatz, ist eigentlich Kundenberater, schlüpft aber zur Weihnachtsgala in die Rolle von Johnny Cash. „Das sind unsere Spezialitäten: Simon und Garfunkel- und Johnny Cash-Tributes“, erklärt der gelernte Erzieher Florian „Mr. Garborkel“ Bork und hüllt sich demonstrativ in eine US-Fahne. Von wegen gemütliche Weihnachtsfeier! Mehr als 300 teils aus Detmold, Hannover und sogar aus den Niederlanden angereiste Gäste lassen an diesem Nachmittag bis weit nach Mitternacht den „Regenbogen“ erzittern. „Nein, Ausfälle gab’s keine. Das ist doch das klassische Rock-Publikum. Unsere Leute wissen sich schließlich zu benehmen“, berichtet Gerd Siepmann am nächsten Morgen. Riesenstimmung also und jede Menge Rock ’n’ Punk. Und nicht nur „Die abstürzenden Brieftauben“ hoffen auf ein Jubiläum im kommenden Advent.



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