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Außerdem: Lob für hilfsbereite Jugendliche

Von überflüssigen Schildern und Radwegen

Hameln. Redakteurin Andrea Tiedemann machte sich in der vergangenen Woche in Hameln auf die Suche nach den überflüssigsten Schildern im Stadtgebiet. Von diesen kennen auch unsere Leser so einige: An der Kreuzung Basbergstraße/Springer Landstraße entdeckte Dieter Pook ein Tempo-50-Schild. „Das macht dort doch gar keinen Sinn, die Begrenzung auf Tempo 30 endet ja ohnehin an der Kreuzung“, sagt der Hamelner. Und auch am Zufahrtsweg zum Entsorgungspark ist Pook auf ein Schild gestoßen, das eher für Ver- als für Entwirrung sorgt: Ein völlig ausgeblichenes Verkehrszeichen „Verbot für Fahrzeuge aller Art“. „Ortsunkundige können nicht erkennen, dass sie hier nicht durchfahren dürfen“, meint Pook.

veröffentlicht am 26.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 17:41 Uhr

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Sabine Rooney aus Hameln arbeitet in einer Alten-WG in Fischbeck – und berichtet am Lesertelefon, dass einige der Bewohner die Wasserstandsanzeige vermissen, die seit Februar nicht mehr auf unserer Weserbergland-Seite zu finden ist.

Für eine Anhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem erneuerten B 1-Abschnitt zwischen Marienau und Hemmendorf spricht sich Rolf Homberg aus. Obwohl die Straße mitsamt aller Markierungen fertig sei und auch alle Schilder stehen, darf man dort zur Zeit nur 50 fahren – außerorts. „Wenn man sich an diese Vorschrift hält, hat man ständig 40-Tonner beinahe auf der Stoßstange hängen“, sagt der Hamelner. „Es muss ja nicht gleich Tempo 100 sein, aber für 70 ist die Straße gut genug.“

Über wuchernde Hecken an der Fluthamelstraße beschwert sich Monika Pientok: Wenn man über die Brücke fahre und in Richtung Kleingartenkolonie abbiegen wolle, könne man den Verkehr durch die hohen, üppigen Büsche kaum einsehen.

Der Aerzener Dieter Dammast nutzte das Lesertelefon, um Schülern und Jugendlichen ein Kompliment auszusprechen. Der Aerzener, der seit zwei Jahren einen Rollator hat, bekommt beim Ein- und Ausstieg in den Bus jedes Mal Hilfe von jungen Passagieren angeboten. „Es wird so viel gemeckert über die jungen Leute, ich erlebe die aber ganz anders“, sagt Dammast.

Hans-Peter Keller aus Hastenbeck hält den geplanten neuen Radweg zwischen Afferde und Hastenbeck für Geldverschwendung. „Da ist doch ein wunderbarer Radweg auf der anderen Straßenseite, den man in beide Richtungen befahren kann“, meint er.

Und Albert Keppler, der sich bereits in der vergangenen Woche dagegen ausgesprochen hatte, den Rottweiler, der ein Kind krankenhausreif gebissen hatte, einzuschläfern, war wieder unter den Anrufern: Er interessiert sich dafür, wie es dem Tier nun gehe. Wir werden versuchen, es für Sie herauszufinden.ww



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