weather-image
13°
Was Dewezet-Leser beschäftigt, ärgert oder ihnen ein Ansporn ist

Von steinigen Fußwegen, einer Tiertafel und dem Kulturgut Platt

Hameln (kar). Die Sanierung der Fußgängerzone beschäftigt eine ganze Reihe von Lesern. Die Arbeiten in der Osterstraße seien eine Zumutung für die Geschäftsleute, findet Susanne Bernhardt: „Ihre Läden werden zugestellt und regelrecht blockiert. Das ist der Tod der Osterstraße“, befürchtet die Hamelnerin und fragt: „Warum kann man nicht erst eine Sache vernünftig zu Ende bringen, statt überall neue Baustellen aufzureißen?“ Dass es im Rahmen der Bauarbeiten zu Verengungen der Fußwege kommt, kann Hans Bredemeyer ja noch verstehen, aber: „Bei den Vorbereitungen zur Sanierung in der Bäckerstraße fallen sie so schmal aus, dass man schon mit dem Rad Mühe hat, durchzukommen, für Menschen mit Rollator oder Kinderwagen ist es gar nicht mehr möglich“, kritisiert er. Kurt Peter Wegmann ärgert an den Laufwegen in der Osterstraße obendrein, dass hier steiniges Geröll liegt: „Das ist unfallträchtig und macht nicht so trittfesten Personen zu schaffen“, hat er beobachtet und schlägt vor: „Wenn man hier dicke Gummimatten ausrollt, würde das nur wenig kosten, und die Matten gibt es schon fertig auf Rollen.“ Ein Einsparpotenzial sieht der Hamelner auch bei der Nachtbeleuchtung wie zum Beispiel in Klein Berkel: „Wenn die Stadtwerke ihre morgendlichen Abschaltzeiten der Sommerzeit anpassen würden und nicht noch um 6 Uhr, wenn es schon hell ist, die Lampen brennen lassen würden, könnte Geld eingespart werden“, so Wegmann.

veröffentlicht am 18.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 14:21 Uhr

270_008_5410576_hm204_1804.jpg
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Dieter Pook aus Hameln wundert sich, dass das Thema Südumgehung für die Rattenfängerstadt immer noch auf Eis liegt: „In Eimbeckhausen, in Aerzen – überall passiert was. Fast jedes Dorf hat inzwischen eine Umgehung. Nur in Hameln wälzt sich der Schwerverkehr noch durch die Innenstadt. Warum?“

Seit Jahren schon liegt Eckhard Haase aus Hameln mit der Stadtverwaltung im Clinch. Der Grund: „Die Gammelgärten an der Uferstraße“, sagt er: „Die sind vermüllt, dort laufen die Ratten spazieren.“ Das sei weder für die Anwohner noch für die Gäste des Campingplatzes ein schöner Anblick.

Eine Tiertafel nach dem Vorbild der Tafel für Bedürftige würde Katharina Hölterhoff-Grote aus Aerzen auch hier gern ins Leben rufen: „In anderen Gemeinden gibt es so etwas schon“, weiß die Dackel-Züchterin. Abgelaufene Tiernahrung in Supermärkten, die noch gut ist, könnte weitergegeben werden. Und auch in Privathaushalten falle einiges an: „Wenn ein Tier gestorben ist, gibt es dort oft Restbestände an Futter, Medikamenten oder auch an Körben und Käfigen, die nicht mehr gebraucht und entsorgt werden“, bedauert sie und hofft, dass sie für die Idee einer Tiertafel Mitstreiter findet.

Plattdeutsch hat es dem 85-jährigen Hans Güldner aus Kleinenwieden angetan, der mit 17 Jahren als Flüchtling vom Balkan nach Hameln kam. Hier sei er heimisch geworden. Und hier habe er Platt verstehen gelernt. „Das Plattdeutsche ist besonders schön“, findet er und dankt Dewezet-Kolumnist Fiffi Voss für seine Bemühungen zum Erhalt dieses heimischen Kulturgutes: „Es sollte auch anderen die Mühe wert sein.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt