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Dewezet-Leser machen ihrem Ärger über Missstände Luft

Von Schildern und Hafenbildern

Hameln (CK). Die Berichterstattung über das „Stiefkind Hafen“ hat Wolfgang Reinecke auf eine Idee gebracht: Wenn die Ausstellung „Der Umweltschrei“ Ende des Jahres wieder aus dem Hochzeitshaus ausziehe, könnte man doch dort eine andere Ausstellung mit Fotos des alten Hamelner Hafens installieren, schlägt der Hamelner vor. Er glaubt jedenfalls, dass das viele interessieren würde. Und er hofft, dass etliche Hamelner noch über Fotos aus der Zeit verfügen, als die Anlage als Industriehafen intensiv genutzt worden war. „Das Hochzeithaus steht Anfang kommenden Jahres vermutlich sowieso leer, zumal sich auch nicht abzeichnet, dass es dort demnächst Gastronomie gibt“, glaubt er.

veröffentlicht am 29.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 16:41 Uhr

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Über die völlig verkrauteten Tennisplätze am Hylligen Born beklagt sich Siegfried Haehling aus Bad Pyrmont. „Das ist ein regelrechter Schandfleck in unserer Stadt“, sagt er.

Ebenfalls aus Bad Pyrmont kommt Alice Holst. Sie vermisst in der dortigen Sonntagsbeilage die früher üblichen Gedichte, beklagt die 82-Jährige, die selbst gern und oft reimt.

Ausgesprochen trostlos sieht es nach Meinung von Magdalena von Weyhe in dem kleinen Wäldchen am Fischerhof in Hameln aus. Dort sei vor einiger Zeit eine Eiche gefällt, der Stamm für Käfer liegen gelassen worden. „Inzwischen laden immer mehr Bürger hier ihren Grünschnitt ab“, beklagt sie. Außerdem habe die Eiche bei der Fällaktion eine Eibe beschädigt, deren dürre Äste jetzt trostlos in der Gegend herumhingen. „Das sieht dort regelrecht trostlos aus“, moniert sie. Auch an das Forstamt hatte sich die Leserin schon deswegen gewandt: „Man hat mir aber gesagt, das sei kein Park, sondern ein Forst.“

Annelore Fredrich kommt eigentlich aus dem Städtchen Leer, wandert aber gern im Weserbergland. Neulich sei sie mit Freunden aus Bodenwerder unterwegs zum Ebersnacken gewesen, aber auf den Wanderwegen sehe es schlimm aus. Breite Schneisen, offenbar für Waldarbeiten geschlagen, hätten den Hang eingerissen, Wege seien demoliert, Schilder umgerissen. „Für eine Touristengegend ist das nicht schön“, bedauert die Ostfriesin.

Ansichten des Hamelner Hafens gibt es viele. Damit sollte eine Ausstellung im Hochzeitshaus bestückt werden, meint ein Leser.

Foto: Wal

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