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115 Teilnehmerinnen beim „Tag der Frauen“ des evangelischen Kirchenkreises

Von Schattengärten und Lidschatten

Hameln. Wann ist es möglich, über den eigenen Schatten zu springen? Wie bringe ich mit besonderen Licht- und Kraftquellen Licht in mein Leben? Und wie funktioniert das nun wirklich, über den eigenen Schatten zu springen? Wenn wir es schaffen zu verhindern, dass der Alltag uns vor uns hertreibt, und wir lernen, unsere Energie klug einzusetzen, dann sind auch die „Schatten“ der Erschöpfung unter den Augen verschwunden. Dass das Thema Schatten und Licht ein weites Spektrum innehat, machte der „Tag der Frauen“ des evangelischen Kirchenkreises deutlich.

veröffentlicht am 26.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 15:21 Uhr

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Autor:

Birgit Sterner
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Dabei befasste sich „Frau“ natürlich mit beiden Seiten der Medaille. Etwas „Bewegendes für ihr Leben“ hatte die Organisatorin Ellen Frey den Frauen zu Beginn mit auf den Weg gegeben. Hört man den vielen unterschiedlichen Frauen in ihren „Murmelpausen“ zum Schluss des Tages genau zu, so scheint dies gelungen. Und auch Ellen Frey spricht am Ende von vielem, was gemeinsam erlebt und geteilt wurde, was ihr sehr wichtig sei. Sie spricht auch von einem gestärkten Auseinandergehen. 115 Damen aus dem Kirchenkreis waren der Einladung der Kreisbeauftragten des evangelischen Frauenwerkes gefolgt. Impulsreferat, 15 intensive Arbeitsgruppen, gemeinsames Essen, Bibelarbeit und Andacht fanden im Paul-Gerhardt-Haus statt. Es war ein ausgefüllter Tag, den die Frauen von 9.15 Uhr bis 17 Uhr erlebten. Für zwei Arbeitsgruppen, die von Schattengärten bis Lidschatten reichten, konnten sich die Frauen anmelden. Natürlich hat die ehrenamtliche Frauenbeauftragte das Ganze nicht alleine gestemmt, sondern der Tag ist im elfköpfigen Vorbereitungsteam entstanden.

Eine interessante Einstimmung auf das Thema: wie mit dem eigenen Schatten in den kreativen Dialog getreten werden könnte, um ihn zu verscheuchen und der Frage: Was lockt mich aus dem Schatten heraus? Das Aufzeigen eines „positiven Schattens“, der auch kühl und angenehm sein kann, gelang der Hamelner Autorin und Pastorin Tina Willms mit einem einfühlsamen Impulsreferat. Die Heilpraktikerin Heike Hüttig war eine der 15 Gruppenleiterinnen der Workshops, die einen Großteil des Tages in Anspruch nahmen. Ihr Thema war der „Schatten unter den Augen“. „Wir thematisierten die Krankheitssymptome Burn-out sowie das chronische Müdigkeitssyndrom und erarbeiteten deren Ursachen“, berichtet die Heilpraktikerin. „Viele Teilnehmer fanden sich wieder, als wir über Ressourcen als Bewältigungsmöglichkeiten zur Stressbekämpfung sprachen.“ Susanne Oberbrothage hatte sich sowohl für Heike Hüttigs Workshop als auch für den kreativen Kunstworkshop „Licht und Schatten“ bei Silke Teitge angemeldet. Mitgenommen hat sie, künftig auch mal Nein zu sagen, und dass sie mit dem Schaffen von eigenen „Inseln“ als persönliche Ruhepole viel erreichen kann. „Ein toller Tag, der uns viel Positives gegeben hat“, war das abschließende Urteil der Frauen.



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