weather-image
22°

Hamelner Forum startet morgen mit neuem Programm

Von Rentnern, dicken Kindern und Finnland als Reiseland

Hameln (red). Eine große Bandbreite an Themen deckt das neue Programm des Hamelner Forums ab. Traditionell beginnt das Frühjahrsprogramm mit der städtischen Veranstaltung zum 27. Februar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Am morgigen Freitag steht um 19 Uhr im Theater im Vordergrund die szenische Lesung mit Musik „Adressat unbekannt“ des Theaters DeichArt aus Kiel. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

veröffentlicht am 26.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 03:21 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Überrascht und erstaunt sieht die westliche Welt auf den Nahen Osten: Protestwellen quer durch die arabische Welt haben Diktaturen gestürzt. Können dadurch demokratische Verhältnisse aufgebaut werden? Oder werden nur Machteliten ausgetauscht? Diese Fragen beantwortet mit Marcel Pott einer der besten Kenner der arabischen Welt am 7. Februar im Lalu.

Die heutige Rentner-Generation gilt als finanziell gut gestellt. Dr. Gerhard Bäcker, Professor für Soziologie an der Uni Duisburg-Essen, geht am 16. Februar im Lalu der Frage nach: Altersarmut – ein absehbares Problem?

Hat sich in den letzten Jahren der Erziehungsstil verändert? Der Krimologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, präsentiert am 22. Februar im Lalu die Ergebnisse seiner neuesten Studie: „Weniger Hiebe, mehr Liebe? Welche Auswirkung hat die Erziehung auf die Persönlichkeitsentwicklung?“

Von Haus aus dick? Das ist das Thema, dem Prof. Dr. Manfred J. Müller vom Kieler Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde am 1. März im Lalu nachgeht.

Für viele Zeitgenossen ist das Christentum zu einer Größe geworden, mit der sie fremdeln. Ist es an der Zeit, dass die fortschrittsbegeisterte Moderne ihre religiöse „Fremdenfeindlichkeit“ ablegt? Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn lehrt katholische Theologie an der Uni Köln und referiert am 13. März im Lalu.

Über Finnland als Urlaubsland berichtet der Journalist Rasso Knoller am 20. März in der Stadtbücherei. Auch der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom ist wieder Gast im Forum. Unter dem Titel „An meine Auswanderung glaube ich jetzt nicht mehr“ berichtet Gelderblom über das Ausmaß der Vernichtung der aus Tündern stammenden jüdischen Familie Jonas in der NS-Zeit. 17 Menschen wurden deportiert, aus dem Hamelner Zweig der Familie überlebte nur der Sohn Arthur, dem 1939 die Flucht nach London gelang. Aus der Korrespondenz einer jüdischen Familie liest Gelderblom am 22. März im Lalu.

Tanja Kuchenbecker lebt seit mehr als 15 Jahren als freie Journalistin in Paris. „Mein Leben als Französin“ heißt ihr Thema am 16. April im Lalu.

Das Ende einer Partnerschaft bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Bettina von Kleist studierte Psychologie und gibt am 24. April in der Stadtbücherei Anregungen, um in dieser schwierigen Zeit Weichen für einen neuen Lebensabschnitt zu stellen.

Facebook soll zentrales Lebensarchiv all seiner Nutzer werden. Der Sozialpädagoge Moritz Becker empfiehlt am 10. Mai im Lalu Eltern, ihre Kinder beim „Großwerden im Internet“ zu begleiten.

Broschüren mit dem Programm des Forums gibt es ab sofort in Buchhandlungen und Banken, in der Stadtbücherei sowie Bürgeramt der Stadt Hameln. Karten gibt es in Hameln im Vorverkauf in den Buchhandlungen Matthias, Seifert, von Wedemeyer und in der Stadtbücherei sowie Buchladen am Markt in Emmerthal.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?