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Nur ein Lob – und das gilt den Gärtnern der Stadt Hameln

Von Orthopäden im Urlaub und Hunden auf dem Wochenmarkt

Hameln (ni). Dewezet-Leser haben den direkten Draht zur Redaktion auch gestern wieder eifrig genutzt. Lob wurde von den Anrufern nur spärlich verteilt, kritische Anmerkungen überwogen.

veröffentlicht am 08.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 19:41 Uhr

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Zum Beispiel wegen der zugewucherten Pilgerweg-Etappe über den Ohrberg. „Mit kurzen Hosen“, beschwerte sich Peter Opitz, „kann man da oben nicht mehr langgehen.“ Es sei denn, der Wanderer sei immun gegen Brennnesseln, Disteln, Dornen und alles andere, was sich in einem norddeutschen Urwald so finde.

Helga Kubitz stört sich an Fahrrädern und Hunden auf dem Hamelner Wochenmarkt. „Die Hunde schnuppern überall rum“ und die Radler blockierten mit ihren Rädern die Stände. Der freundliche Hinweis auf die Marktordnung, die weder Hund noch Rad zwischen den Ständen dulde, werde in der Regel mit ziemlich unfreundlichen Bemerkungen quittiert. Die Stadt kontrolliert für Kubitz‘ Geschmack zu selten, ob sich Marktbesucher an die Regeln halten, „und die Marktbeschicker sagen nichts, weil sie ihre Kunden nicht verärgern wollen“.

Um sich möglicherweise verärgerte Kunden zu ersparen, sollten die Stadtwerke eine kleine Korrektur an dem neuen Parkleitsystem vornehmen, das sie zurzeit installieren lassen. Das rät jedenfalls Joachim Nitzsche. Den Parkplatz Steigerturm darauf als Parkhaus auszuweisen, könnte zumindest bei Auswärtigen falsche Erwartungen wecken. Nur Ortskundige wüssten, dass man dort lediglich unter freiem Himmel parkenkann.

Ruth Constabel hat‘s nachgemessen: 35 Zentimeter tief versenkt ist der Gully direkt neben dem Fußweg an der Rosa-Helfers-Straße. Wer nicht aufpasst und in diese Kuhle tritt, könne sich schlimm verletzen, befürchtet die Hamelnerin und fordert eine Sicherung dieser Stolperfalle.

Eine besser aufeinander abgestimmte Urlaubsplanung erwartet Ruth Laskowski von den in Hameln niedergelassenen Orthopäden. Weil sie sich vorgestern beim Bettenbeziehen den Rücken verdreht und gestern deshalb noch Schmerzen hatte, versuchte sie einen Termin bei einem der fünf Fachärzte zu bekommen. Das Ergebnis ihrer telefonischen Bemühungen: „Beim Ersten habe ich überhaupt keine Verbindung gekriegt, die anderen vier waren im Urlaub.“ Ihr Fazit am Ende: „Das kann es ja wohl nicht sein.“

Und zum Abschluss ein Lob: nämlich von Ursula Werner für die Gärtner der Stadt Hameln. Die hätten nicht nur die Beete im Bürgergarten, sondern inzwischen auch viele Verkehrsinseln „sehr schön und abwechslungsreich gestaltet“.

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