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Hamelner Filiale der Frankfurter Großbank legt zu

Von Kunde bis Kredit – alles im Plus bei der Commerzbank

Hameln. Mehr Kunden, mehr Kredite, mehr Baufinanzierungen, mehr Kundeneinlagen – die Commerzbank in Hameln ist im Geschäftsjahr 2015 in allen Belangen gewachsen. Sowohl bei den Geschäften mit Privatkunden als auch mit Firmenkunden stehen Pluszeichen vor den einzelnen Bereichen.

veröffentlicht am 27.04.2016 um 17:23 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:59 Uhr

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Thomas Thimm

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Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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Jens Kuhlmann, verantwortlich für das Privatkundengeschäft der Commerzbank Hameln: „Wir haben unseren Wachstumskurs fortgesetzt. Unser Ziel war es, mehr als 9000 Kunden zu erreichen. Das haben wir mit einem Nettozuwachs von 207 auf nunmehr 9010 Kunden geschafft. Und unser Ziel war es, in allen Geschäftssegmenten zuzulegen. Auch das haben wir erreicht.“

Uwe Rochlitz, verantwortlich für die Mittelstandsbank und somit für die Firmenkunden ab 2,5 Millionen Euro Umsatz, sagt: „Wir sehen uns bundesweit als Marktführer für den Mittelstand. Das Kreditvolumen haben wir in unserem Segment um vier Prozent gesteigert – das ist ein guter Wert, doch stellt uns das noch nicht zufrieden. Allerdings muss man feststellen, dass die Unternehmen liquide sind, keinen Investitionsdruck haben und somit relativ wenig Nachfrage für uns als Kreditgeber vorhanden ist.“

Unter dem Strich sind es die Zahlen, die zählen: Die Commerzbank Hameln hat die Summe des verwalteten Kundenvermögens um 20 Prozent auf 150 Millionen Euro gesteigert. Zugleich ist das Kreditvolumen im Jahr 2015 um knapp sechs Millionen auf 199 Millionen Euro gestiegen. Das bereits im Vorjahr recht gute Baufinanzierungsgeschäft lief auch im Jahr 2015 wieder positiv: Dort legte die Commerzbank Hameln um 17,6 Prozent auf 8,6 Millionen Euro zu.

Der Wachstumstrend sei intakt, bilanzieren Kuhlmann und Rochlitz – und so soll es auch in diesem Jahr weitergehen. Ein Ziel sei, das Volumen aller Neugeschäfte um 35 Prozent zu steigern. Kuhlmann: „Da müssen wir uns strecken, aber wir arbeiten dran.“

Die Frankfurter Commerzbank-Zentrale hatte die Aktionäre erst vor wenigen Tagen auf erneut schwierige Zeiten eingestimmt. Das Ergebnis der ersten drei Monate liegt offenbar deutlich unter Plan – deshalb wird es möglicherweise schwierig, das Konzernergebnis von 2015 zu erreichen. Bei der Bilanzvorlage im Februar hatte sich der Vorstand noch zuversichtlich gezeigt, den Konzernüberschuss in diesem Jahr leicht über Vorjahresniveau steigern zu können. Für 2015 hatte das Institut bundesweit 1,06 Milliarden Euro Überschuss ausgewiesen – fast vier Mal so viel wie im Vorjahr. Die Aktionäre sollen die erste Dividende seit 2007 bekommen: 20 Cent je Anteilsschein. Davon profitiert auch der Bund, der nach seiner Rettungsaktion im Zuge der Dresdner-Übernahme im Spätsommer 2008 bis heute mit rund 15 Prozent größter Einzelaktionär des zweitgrößten deutschen Geldhauses ist.



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