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„Kaiser-Brunnen“ sollte Kindern vorbehalten bleiben / Gefahrenpunkt am Ostertorwall

Von Hunden, Pferden und der leidigen Steuer

Hameln (pj). Der „Kaiser-Brunnen“ vor der Stadt-Galerie wirkt nicht nur durch seine Optik, er ist vor allem an sonnigen Tagen auch ein Magnet für Kinder. Die Mädchen und Jungen planschen im Wasser und haben ihren Spaß. Erfreuen an diesem Bild könnte sich auch Ruth Gröne, wären da nicht die Hunde, die von ihren Besitzern nicht davon abgehalten werden, im Brunnen Wasser zu saufen oder sich eben auch kurz abzukühlen. Dabei will die Hamelnerin nicht gegen Hundebesitzer zu Felde ziehen. „Ich bin selbst Hundehalterin“, sagt sie. Ein bisschen mehr Verständnis erwarte sie aber schon, an heißen Tagen könnten die Vierbeiner ebenso gut an der Weser gassigeführt werden. „Oder man unternimmt nur kurze Spaziergänge, damit die Hunde zu Hause saufen können.“

veröffentlicht am 22.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 17:41 Uhr

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Um Pferde und Hunde geht es beim Anruf der Hamelnerin Marianne Voges. Sie ist verärgert darüber, dass bei der Diskussion um die Pferdesteuer übersehen wird, dass die Besitzer der Reittiere „sicher meist keine Hartz- IV-Empfänger sind, dies aber bei Hundebesitzern schon eher möglich ist, die aber auch Steuern zahlen müssen“. Ähnlich sieht es Hannelore Niemeyer aus Hemeringen, die zum Thema Pferdesteuer und der Aussage, wenn diese komme, müsse das Pferd abgeschafft werden, anmerkt: „Jeder kann sich leisten, was er auch bezahlen kann.“ Sie erinnert daran, dass alte Menschen, die einen Hund und vielleicht nicht viel Geld haben, aber auch für den treuen Begleiter das Steuersäckel füllen müssen.

Auf einen Gefahrenpunkt an der Ecke Ostertorwall/ Wilhelmstraße hat Susanne Kirsch die Stadtverwaltung bereits aufmerksam gemacht, geschehen ist seitdem noch nichts. Wo das Schild für das neue Leitsystem aufgestellt wurde, sind die Pflastersteine hochgenommen und wieder verlegt worden. Doch nicht sorgfältig genug, wie sie meint. Es gebe dort Stolperfallen, zumal der Bürgersteig schräg sei.

Hunde im „Kaiser-Brunnen“ – das gefällt nicht allen Lesern.

Foto: gro



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