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Von Hardcore-Fans und Zweisprachlern

So schnell kommt man zu einem neuen Namen: Keine Geringeren als Udo Apportin, Alfred Finke und Eckhard Wunram von der Hamelner Coffee House Jazzband umrahmten musikalisch die Vernissage „Das kleine Format“ in der Galerie arche. Als Trio, versteht sich. Und da musste noch schnell ein Name her – mit Bezug zur arche: Appo-Trio (nach dem arche-Urgestein Apportin) oder arche-Trio? Beides gut, aber arche-Trio vielleicht dann doch noch einen Tick besser. Der Name Apportin ist inzwischen auch Modedesigner Harald Glööckler ein Begriff. Für das Bild von Irene Apportin, das ihm wegen seiner Ähnlichkeit der dargestellten Person von den Erben geschenkt wurde, revanchierte er sich mit zwei Handtaschen. Echte Glööcklers – mit Krone!

veröffentlicht am 07.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:21 Uhr

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Alle Jahre wieder heißt es bei der Familie von Michael Boyer in der Vorweihnachtszeit „Spot an!“ Denn seit 22 Jahren – so lange wohnt Hamelns populärster Rattenfänger-Darsteller nun schon in Hessisch Oldendorf – setzt er sein Haus mithilfe Hunderter Glühlämpchen in Szene. Traditionell zu Beginn der Adventszeit lädt er auch Nachbarn und Freunde zu Glühwein, Plätzchen und Soljanka zur „Illuminationspremiere“ ein, und denen blieb diesmal vor Staunen der Mund offen stehen. Denn für ein hell erleuchtetes Rentier mit Schlitten lehnte sich Boyer ganz weit aus dem Fenster, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zum Glück ging das Ganze glimpflich ab.

Sturmtief „Xaver“ hat die heimische Region entgegen anderslautenden Befürchtungen weitgehend verschont – die Menschen auf den Philippinen hatten nicht so viel Glück beim letzten Taifun, der dort Todesopfer gefordert und eine Schneise der Zerstörung hinterlassen hatte. Deshalb wollen 35 Mitarbeiter von Electronic Wood Systems (EWS) im Hottenbergsfeld helfen: Sie haben Geld gesammelt und die Spende in Höhe von 1090 Euro der heimischen Hilfsorganisation Interhelp zur Verfügung gestellt, die sich bei der Hilfe für das Katastrophengebiet engagiert. Berichtet wird darüber übrigens auch in den „LUTZI NEWS“. Dieses Blättchen gibt das Unternehmen wöchentlich heraus, um die Mitarbeiter über Ereignisse in seiner Geschäftstätigkeit zu berichten. Der Name kommt übrigens nach Auskunft von Seniorchef Hans-Peter Kleinschmidt von „Nun geht die Lutzi ab“.

Damit hatte er nicht gerechnet, denn eigentlich wollte Claudio Griese seinen 40. Geburtstag erst im Sommer nachfeiern. Doch dann hat es den Fraktionsvorsitzenden der CDU in dieser Woche trotz allem erwischt, und zwar dank Gattin Julia, die ohne sein Wissen eine Feier organisiert hatte. Gekommen nach Tündern waren nicht nur (Partei-)Freunde, die Wunderkerzen entzündeten, sondern auch Mitglieder des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Tündern, die ein Ständchen eingeübt hatten.

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  • Dem Rattenfänger aufs Dach gestiegen: das Haus von Michael Boyer in Hessisch Oldendorf. ah
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  • Kolumbianer mit deutschen Wurzeln: Mateo (sieben Monate) mit Großvater Axel Bönsch.
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Man muss schon Hardcore-Fan sein, um Fußballclubs wie, sagen wir mal, dem HSV, oder aber Hannover 96 die Treue zu halten. Das ist nicht anders bei Hans-Joachim Weiß, Redakteur der Dewezet, hinter dem eine lange Leidenszeit liegt, weil sein Verein, die „Roten“, sieben Spiele hintereinander nicht gewonnen hatten. Doch zu seinem 57. Geburtstag bekam der Journalist jetzt ein besonderes Geschenk: das 2:0 gegen Eintracht Frankfurt. Außerdem schenkte Lebensgefährtin Christina Winkelbach ihm ein Trikot, das sie schon im Frühsommer bei Friseur Marc Henniges in dessen Laden „Tonderuns“ (lateinisch für „wir schneiden) in Hannover deponiert hatte. Die 96-Spieler, die sich dort regelmäßig die Haare schneiden lassen, hatten alle darauf unterschrieben, am Ende sogar noch Trainer Mirko Slomka, dem ja sogar kurzfristig der Rausschmiss gedroht hatte.

Kathrein Bönsch, ehemalige Landtagskandidatin der FDP in Hameln, und ihr Ehemann Axel lernen derzeit kräftig und mit sehr viel Freude täglich Spanisch, um Mitte Dezember Richtung Kolumbien zu fliegen und auf einer riesigen Finca am Rande von Medellin den Jahreswechsel zu begehen – unter anderem mit den Großeltern väterlicherseits von ihrem Enkel Mateo Garcia-Bönsch, Sohn von Tochter Jessica (32) und Schwiegersohn Alejo (31) sowie der großen kolumbianischen Familie. Die beiden „abuelas“ (Großmütter) haben sich schon abgesprochen: Ab jetzt besuchen sie sich wechselseitig in ihren Ferien, natürlich mit dem Enkel oder beim Enkel, und lernen fleißig Mateos Mutter- und Vatersprache. Der sieben Monate alte Kleine soll, ganz gleich, wo er später einmal lebt, seine beiden kulturellen Wurzeln auf jeden Fall kennenlernen, ist ihre Intention. was die Großeltern hoffen: dass der Filius später mal zwei Pässe hat.

Treuer 96-Fan: Hans-Joachim Weiß.

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