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„Lippertag“ in der Innenstadt: Was Hamelnern und Ostwestfalen zum Thema Vorurteile einfällt

Von Geizhälsen und schlechten Fahrern

veröffentlicht am 26.05.2016 um 19:46 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:29 Uhr

Vorurteile? Wir doch nicht! Nur neulich, der Typ an der Ampel – hat der mich aufgeregt! Und was stand auf dem Kennzeichen? … Zumindest auf der Straße wird das Vorurteil von der Leine gelassen. „Hilfe, sie kommen!“ übersetzen zum Beispiel Ruhrgebietler das Kennzeichenkürzel „HSK“, das eigentlich für Hochsauerlandkreis steht. In Hameln-Pyrmont ist es eben das „LIP“, das einen eher miesen Ruf genießt. Und natürlich finden sich Vorurteile nicht nur im Straßenverkehr.
Der Donnerstag war wieder ein guter Tag, um eben diese zu überprüfen: Fronleichnam. Feiertag in Nordrhein-Westfalen, Arbeitstag bei uns – Lippertag also. In großer Zahl kamen sie wie auch andere Ostwestfalen, Westfalen und gar Rheinländer nach Hameln zum Shoppen. Dabei sind die Lipper doch angeblich so geizig – seltsam. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um mit Ostwestfalen und Hameln-Pyrmontern über wechselseitige Vorurteile zu reden. Ein Ergebnis: Der Ostwestfale an sich ist zu seinen niedersächsischen Nachbarn eher neutral. Sogar nett. Tolle Nachbarn – haben wir schon immer gesagt. dk/fh

8 Bilder
Arzu Memic (39) aus Hameln: „Ein Vorurteil über Lipper: Sie können nicht Auto fahren. Ich habe eine Freundin, die dort herkommt und die bestätigt das Klischee. Foto: Wal


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