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Überwiegend kritische Stimmen am Leser-Telefon

Von Brunnen am falschen Platz und anderen Sorgen

Hameln (HW). Lag es am schlechten Sommerwetter und dem Dauerregen? Gestern meldeten sich überwiegend Leser am Telefon, die ihr Herz ausschütten wollten und mehrheitlich Kritik am Stadtbild Hamelns äußerten. Immer wieder wurden der Redaktion „Schandflecken“ genannt, die Touristen einen schlechten Eindruck vermittelten.

veröffentlicht am 10.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 06:21 Uhr

Der Rattenfängerbrunnen gehört ins Zentrum, weil er auf dem Rathausplatz kaum Beachtung findet, regt Herbert Wenzel an.  Foto: W
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So beklagte Regina Linke den schlechten Zustand der Posthof-Passage. „Da liegt ständig sehr viel Unrat herum, was sehr unschön aussieht,“ kritisierte die Hamelnerin. Auch hingen die Äste der Bäume im Innenteil so tief, dass Passanten oft nur in gebückter Haltung ihr Ziel erreichten. „Eigentümer und Anlieger sollten sich verpflichtet fühlen, dort für Ordnung zu sorgen,“ regte die Leserin an.

Dem verwahrlosten Zustand der Weserpromenade zwischen der Jugendherberge und dem Krankenhaus galt der Anruf unserer Leserin Monika Spillner: „In diesem Bereich passiert gar nichts mehr. Früher wurde dieses Teilstück gepflegt, aber inzwischen wächst unterhalb der sogenannten Schusterkanzel die Weser fast zu.“ Zwar seien in jüngster Zeit „einige Äste“ abgeschnitten worden, doch der Bereich falle zum übrigen Weserufer massiv ab. Über wucherndes Unkraut im Bereich der Mollerstraße beklagte sich auch Heinz Ahrenpropp. Den verwahrlosten Zustand des Eisenbahntunnels an der Tunnelstraße beklagte Ursula Olbrück: „Der steht vor Dreck.“

Ein weiteres Augenmerk galt den Fahrradfahrern. Horst Keucher kritisierte, dass auf dem Wochenmarkt das Radfahren verboten sei, sich aber immer weniger Personen daran hielten. „Warum schreitet der Marktleiter nicht ein?“, fragte er. Dass Radfahrer ihr Rad über die Behelfsbrücke am Münster selbst dann schieben müssen, wenn weit und breit kein Fußgänger zu sehen ist, vermag Siegfried Franke nicht einzusehen. „Der Fußweg ist breiter als der über die alte Weserbrücke, und mit etwas mehr gegenseitiger Rücksichtnahme müsste er von Fußgängern und Radfahrern nutzbar sein,“ regte er an. Dem gleichen Thema widmete sich auch Renate Schmidt: „Diese Prinzipienreiter ärgern mich als Radfahrerin jeden Tag.“ Sie regte zudem an, die Radwege am Ostertor- und Kastanienwall in beiden Richtungen freizugeben. Annette Hergarden schlug vor, dass auch Geschäftsleute in der Innenstadt für Fahrradparkplätze sorgen sollten. „Wenn sich Hameln fahrradfreundlich aufstellen will, herrscht hier noch Bedarf,“ meinte sie.

Der Rattenfängerbrunnen auf dem Rathausplatz ist für Herbert Wenzel „absolut deplatziert“, weil er von Touristen kaum wahrgenommen werde. „Das ist eine so schöne Skulptur, die wesentlich mehr Beachtung verdient und deshalb in die Innenstadt gehört,“ regte er an.



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