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Motorbootfahrer an der Tünderschen Warte bekommen ein eigenes Domizil

Vom „Klomiko“ zum Clubhaus

Hameln. Der Motorboot-Club (MCH) Hameln nimmt Kurs auf die Zukunft: Am 11. Oktober soll der erste Spatenstich erfolgen für ein eigenes Domizil am Sportboothafen gegenüber der Tünderschen Warte, damit sich der Verein endlich weiterentwickeln kann. Es ersetzt das bisherige Geräte- und Sanitärgebäude aus dem Jahre 1987, das den Ansprüchen der Freizeitskipper bei Weitem nicht mehr genügt. Vorstandsmitglied Friedrich Strüber: „Das ist ein ,Klomiko’ – ein Klo mit Kochnische und nicht mehr zeitgemäß.“

veröffentlicht am 02.10.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:21 Uhr

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Autor:

Christa Koch
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Schon Kreissportbund-Vorsitzender Fred Hundertmark hatte die Motorbootfahrer darauf hingewiesen, dass ein Neubau unumgänglich sei, wolle der Verein seinen Zielen gerecht werden, darunter eine starke Jugendarbeit. Vor zwei Jahren etwa ging es dann in die konkreten Planungen. Dank eines Zuschusses des Landessportbundes in Höhe von 82 000 Euro konnten die Mitglieder _ Stand aktuell 124, davon 56 mit eigenen Booten – schnell davon überzeugt werden, für das ehrgeizige Projekt einen Zusatzbeitrag von 100 Euro pro Jahr zu zahlen – 80 Prozent der Mitglieder stimmten dafür. „Ohne das wäre es nicht gegangen“, glaubt Strüber, der froh darüber ist, dass dank der fundierten Führerscheinausbildung regelmäßig neue gewonnen werden können.

Das neue Gebäude, das in etwa einem Jahr fertiggestellt sein soll, rundet nach Strübers Worten die gesamte Anlage mit Hafen (36 Liegeplätze, vier davon freie) und Steganlagen ab. Letztere waren erst im Frühjahr erneuert, 18 neue Ausleger und ein Jugendsteg ins Wasser gebracht worden. Nach den Plänen des Pyrmonter Architekten Axel Kuckuck entsteht ein Haus mit einer Grundfläche im Erdgeschoss von 176 und im Obergeschoss mit 110 Quadratmetern. Sitzungs- und Schulungsräume, zwei Büros sowie Nasszellen, und das alles behindertengerecht – für den MCH fast so etwas wie ein Traum, musste er doch bei Prüfungen oder Versammlungen immer wieder in andere Quartiere ausweichen. „Bei den Sportfischern schräg gegenüber fühlen wir uns fast schon wie zu Hause, und auch die Kooperation mit dem Ruderverein ist gut“, räumt Strüber ein, ist aber dennoch froh, dass es bald ein eigenes Bootsheim gibt, in dem dann auch ein „vernünftiges Vereinsleben“ möglich sein wird, selbst für Mitglieder ohne eigenes Boot.Erschwert wurden die Planungen übrigens deshalb, weil nach den Fluten des vergangenen Frühjahres die Marke „Jahrhunderthochwasser“ fast überall neu berechnet worden war – das Gebäude muss jetzt 1,90 Meter aufgeständert werden. Deshalb hat es etwas länger gedauert, bis jetzt losgelegt werden kann. Und die Erwartungen sind hoch.

Der Clou ist übrigens eine nach Süd-Südwest ausgerichtete Terrasse mit Blick über die Weser. Strüber: „Das Vereinsheim wird später nicht nur für die eigene Sportbootführerscheinausbildung genutzt, sondern auch für Seminare des Landesverbandes Motorbootsport Niedersachsen e. V. und des Deutschen Motoryachtverbandes, unter anderem für die Wasserski-Zugbootführer-Ausbildung.“

Außerdem befindet sich vor dem Hafen die Landesausbildungsstrecke von Weser-Stromkilometer 131,2 bis 132,3, die auch regelmäßig für Bootsslalom-Wettbewerbe genutzt wird.



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