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Leser machen ihrem Ärger über gedankenlose Zeitgenossen Luft

Vom Kahlschlag an der Hamel, Hundehaufen und Handy-Terror

Hameln (ni). Vor einer Woche hat Karl-Heinz Schröder sich die Mühe gemacht und sie gezählt: „97 Hundehaufen auf 150 Meter“ machen das Torbay-Ufer für den Hamelner zur „Sch… Anlage“. Schröder war gestern nicht der Einzige, der sich am Lesertelefon über dickfellige Hundehalter entrüstete.

veröffentlicht am 14.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 19:41 Uhr

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Seit die alten Bäume an der Promenade gefällt und neue gepflanzt wurden, sei das Torbay Ufer zwischen Brücke und Schleuse zum Hundeklo verkommen, schimpft Schröder. Der unter den Bäumen eingesäte Rasen übe offenbar eine magische Anziehungskraft auf die Vierbeiner aus. Sein Vorschlag: Die Stadt sollte den Rasen durch Bodendecker mit Dornen ersetzen, „da gehen Hunde nicht hin und dann kann man sich auch wieder mal auf die Bänke setzen“. Mit den vielen Kötteln vor Augen sei das nämlich kein Vergnügen.

Auch Edeltraud Scholz aus Afferde ist auf die Herrchen und Frauchen nicht gut zu sprechen, die mit ihren Vierbeinern in der Gartenkolonie spazieren gehen und deren Hinterlassenschaften einfach liegen lassen. „Wenn man die Rabatten macht und in so einen großen Hundehaufen fasst, das ist eine Riesenschweinerei.“

Ganz andere Sorgen hat Irmgard Striepling, die mit ihrem Rollator oft an der Hamel spazieren geht. Zwischen dem Kriegerdenkmal am 164er Ring und der Deisterstraße habe die Stadt den steilen Uferbereich „vollkommen blank“ gemacht. „Für Kinder und angesäuselte Nachtschwärmer kann das gefährlich werden, weil es keine Absicherung gibt“, fürchtet die Hamelnerin. Kurt Tischler ärgert sich darüber, dass sein Wanderweg rund um Töneböns Teiche so vermüllt ist. „Nach dem Pferdestall kommt der Saustall“, beschreibt Tischler den Zustand des Wegs drastisch und findet: „Das ist kein Aushängeschild für Hameln.“

Handy-Verbot in den Bussen der Hamelner Öffis wünscht sich Anita Mrohs. „Von Hameln bis Groß Berkel“ müsse sie sich das „Gequatsche“ anhören und werde zwangsläufig Ohrenzeuge von Geschichten, die sie „überhaupt nicht interessieren“. Nach einem langen Arbeitstag nerve diese Art der Belästigung einfach.



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