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Markt der Möglichkeiten stellt Inklusion in den Mittelpunkt / Wunschbaum im Kreishaus geschmückt

Vom Ich zum Wir

Hameln. Respekt, gegenseitige Bereicherung, Miteinander, Toleranz oder kurz und bündig „wir“ – mit diesen und vielen anderen Ideen auf bunten Kärtchen wurde am gestrigen Sonntag auf dem „Markt der Mög-lichkeiten“ ein Wunschbaum geschmückt, der das Thema Inklusion in die Öffentlichkeit tragen soll. Bis in die Adventszeit hinein ist dieser Baum nun im Hamelner Kreishaus zu besichtigen. Dann wird er ausgetauscht gegen eine traditionell festlich geschmückte Tanne.

veröffentlicht am 30.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:21 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte
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Die Wünsche auf den Kärtchen hingegen werden gesammelt, denn sie haben eine ganz besondere Aufgabe. „Sie sollen in unsere künftige Arbeit einfließen“, betont Katja Schütte vom Forum „Inklusion im Landkreis Hameln-Pyrmont.

Das Forum, erstmals beim Markt der Möglichkeiten mit dabei, ist ein Zusammenschluss von engagierten Leuten, die den Gedanken der Inklusion im Sinn der UN-Konvention mit diversen Projekten, Aktionen, Ausstellungen, Vorträgen und Fortbildungen in den Landkreis Hameln Pyrmont tragen wollen. „Wir wollen Hemm-schwellen abbauen und die Gesellschaft für das Thema Inklusion sensibilisieren“, so Katja Schütte. Die traditionelle Veranstaltung am Weserufer stand deshalb diesmal unter dem Motto „Tag der Inklusion – vom Ich zum Wir“. Wer im Forum mitmachen möchte, kann sich im Internet unter www.inklusion-forum.de informieren.

Auch viele andere Einrichtungen boten beim Markt der Möglichkeiten, der sich an den Weserpromenaden-Flohmarkt anschloss, Einblicke in ihre Arbeit . Das waren unter anderem die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland, die Diakonie Himmelsthür, die „HArfE“ und die „Brücke. Mit selbst hergestellten Produkten machten die Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder seelischen Behinderung auf ihre Kreativität und ihre Schaffenskraft aufmerksam. Ebenso die Schüler und Schülerinnen der Heinrich-Kielhorn-Schule, die auch in diesem Jahr wieder selbst gebackenen Flammkuchen anboten. Das Gebäck ging weg wie die sprichwörtlich „warmen Semmeln“. Kekse, auch für Vierbeiner, und Marmeladen aus eigener Herstellung gab es am Stand der PLSW. Der Duft gebackener Waffeln und gegrillter Bratwürstchen lockte viele Besucher an, sodass an den Ständen ein Schlangestehen nicht ausblieb. War aber nicht tragisch, denn die Darbietungen der Trommelgruppe der Lebenshilfe „Bongo Bongo“, eine Tanzformation oder die Theater-Aufführung der Paritäten sorgten für Kurzweil. Für die Unterhaltung sorgten zudem Straßenmusik und die Walking-Acts.

Sorgte für Unterhaltung: die Trommelgruppe der Lebenshilfe.

Mit einer Theater-Aufführung setzte sich beim Markt der Möglichkeiten die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland in Szene.sto (2)



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