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... und andere bemerkenswerte Randnotizen – der Wochenrückblick der Redaktion

Vom Ausgeben bedrohte Gelbbauchunken

Überschrift der Woche: Eine bemerkenswerte Überschrift, die in der nachrichtenreichen Woche etwas untergegangen ist: „3,2 Millionen für die Gelbbauchunke.“ Der Nabu will mit der sehr opulenten Summe zur Vermehrung des seltenen Froschlurchs beitragen. Unkenrufen zufolge ist die Tierart dadurch regelrecht vom Ausgeben bedroht. So viel Geld (sorry für die zoologisch gewagte Pointe) für die paar Kröten? Aber falsch gedacht, familienpolitisch nämlich greift die Lurchenförderung viel zu kurz. Immerhin laichen die Lustmolche bis zu dreimal im Jahr, Unsummen an Betreuungsgeld würden dadurch fällig. Und kaum in der U-3-Betreuung, sind die Unken schon geschlechtsreif und damit wiederum leistungsberechtigt. So gesehen sind drei Millionen nur ein Tropfen auf den heißen Stein – für Amphibien ein Skandal!

veröffentlicht am 21.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 22:41 Uhr

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Recherche der Woche: Nachrichtenagenturen recherchieren in der Regel präzise, und so gebührt der Sportredaktion der dapd an dieser Stelle ein besonderer Dank für den Fotoband „Euro 2012“, der an „Chefredakteur Frau Frank Werner“ verschickt wurde. Verehrte Redaktionsleiterin Sebastian Holder, wenn schon, dann bitte mit aller Konsequenz: Der Mann auf dem Titelfoto heißt Frau Hummels.

Debatte der Woche: Wann ist ein Schiff ein Schiff und wann ein schlichtes Boot? Auf korrekte Benennung der Vehikel des Dampfer-Konvois bedacht, der in Hameln gastierte, verstrickte sich die Redaktion in semantische Seegefechte darüber, wie groß ein Schiff sein muss, um ein Schiff zu sein. Berechtigt die zungenbrechende Oberweserdampfschifffahrtsgesellschaft dazu, auch bei kleineren Exemplaren von Oberweserdampfschiffen zu sprechen? Früher ließ sich der Unterschied zählen: Segelschiffe verfügten über drei, Segelboote nur über zwei Masten, aber was heißt das heute? U-Boote zum Beispiel haben gar keine Masten und können größer sein als kleine Schiffe. Und warum gibt es nur ein Schifffahrts-, aber kein Bootfahrtsmuseum? SOS.

Kompliment der Woche: „Ihre kritischen und nachfassenden Fragen waren selbstverständlich korrekt und gehören zum guten Journalismus.“ So kommentierte Joachim Hansmann, Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten, die „ube“-Berichte zum Unglück im Osterwald. Die Blumen gehen zurück: Wie professionell Pressearbeit ist, zeigt sich erst im Umgang mit Kritik.

Mail der Woche: Christian E. aus Oberornau fragt, ob die Dewezet die Facebookinitiative „Ampelflirt“ unterstützen möchte. Die Idee: Wer bei Rot auf der Nebenspur eine „attraktive Minifahrerin“ erspäht, könne sich das Kennzeichen merken und im Netz wiederfinden. Gerne helfen wir hier, nur gibt es ein Problem: Wer erkennt ein Mini-Kennzeichen binnen zwei Sekunden im Rückspiegel? wer



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