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Hamelner Band reißt Publikum im Lalu mit

Vollgas auf 88 Meilen

Hameln. Nichts mit langsamem Anfang, nein, von null auf hundert, sofort. Die zwölf Vollblutmusiker von „88 Miles“ gaben einfach gleich alles am Sonnabend im Lalu. Kaum standen sie auf der Bühne der Traumfabrik, zuckten schon die ersten Beine der Zuhörer im Takt. „Wir sind eine Hamelner Band, die einfach mit viel Spaß an der Sache auf der Bühne steht“, beschreibt Sängerin Mirjam Risse sich und die Kollegen kurz und knapp. Mehr ist auch nicht nötig, der Rest ist: Party.

veröffentlicht am 03.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:41 Uhr

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Autor:

Birgit Sterner
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Ein Highlight nach dem anderen wird geboten, bis die Ohren brummen. Rund 40 Coversongs von 1970 bis heute sollen bis zum Schluss fetzig, mitreißend und impulsiv in gut drei Stunden bei einem ausgefeilten Bühnenprogramm geboten werden. Ebenso vielfältig wie das Repertoire ihrer Musik, das von Pop über Hip-Hop, Rock, Funk, Disco bis zum Soul reichte, ist an diesem Abend auch das Alter des Publikums. Bei den Zwanzigjährigen kommt der Party-Abend ebenso gut an wie bei den Fünfzigjährigen. Jeder tanzt auf seine Weise irgendwie mit.

„Hallo Hameln – seid Ihr bereit?“, ruft Alexander Lührs beim dritten Song ins Mikro. Hameln ist bereit und antwortete mit ohrenbetäubendem Jubel zu Phil Collins’ „Easy Lover“. Mit ihm singt sich Band-Kollege Benjamin Meyer die vielen Schweißtropfen an die Stirn. Die Musikerinnen Jessica Witt und Mirjam Risse haben es da im knappen Glitzeroutfit schon etwas luftiger. Neben dem lobenswerten Bläsersatz, der bei Pharell Williams’ „Happy“ eine ganz eigene Choreografie beisteuert, sorgen Schlagzeuger Sebastian Seifert, die Gitarristen Ralf Leopold und Kevin Jacobs, Keyboarder Daniel Boldt und Matthias Franke mit seinen Percussions für die nötige „Power in den Ohrmuscheln“.

„Nein, wir sind nicht hier, um uns etwas abzugucken, sondern einfach weil wir Spaß haben wollen“, sagen Uwe Baudach und seine Frau Corinna – beide Mitglieder der Hamelner Gospel Band „Salt’n’ light“. „88 Miles heben sich von anderen Bands ab und sind einfach geil“, sagt Baudach begeistert. Auch Anna Lena Schulz gefällt’s. Sie feiert ihren 25. Geburtstag mit ihren Freundinnen nach. „Das ist doch mal etwas anderes, und die Band ist einfach super.“

Mit der Ballade „I see fire“ von Ed Sheeran entlässt die Band das Publikum in die verdiente Pause. Um danach zu Michael Jacksons „Thriller“ mit Schwarzlicht und Neon-Outfits zu überraschen. „Wir dachten, für Euch machen wir mal was ganz Neues“, erklärt Benjamin Meyer dem Publikum. Ein weiteres Highlight des Abends ist der Gastauftritt von Nachwuchstalent Sina-Mareike Schulte, die mit „I’m so excited“ von den Pointer Sisters zusätzlich einheizt. Das Publikum ist sich am Ende einig: Bitte eine Wiederholung dieses Abends!

„88 Miles“ geben alles, wenn sie auftreten. Im Lalu war das am Samstag nicht anders. git



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