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Zwei Hamelnerinnen schwärmen für den Sänger

Volksmusiker Giovannini und seine Fans der ersten Stunde

HAMELN. Der Konzertbesuch im Mai und im Dezember im Bad Meinberger Kurtheater ist für die beiden ein fixer Termin und Ehrensache. Kerstin Hergenröther und Elske Rust sind Rudy Giovannini-Fans der ersten Stunde und haben zu dem Volksmusikstar mittlerweile ein fast familiäres Verhältnis.

veröffentlicht am 01.12.2017 um 13:58 Uhr
aktualisiert am 01.12.2017 um 17:10 Uhr

Kerstin Hergenröther mit Rudy Giovannini. Foto: sbr
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Autor

Sabine Brakhan Reporterin
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Als die Blombergerin Ilona Gärtner vor 16 Jahren den ersten Rudy Giovannini-Fanclub „Amore Amore Lippe“ ins Leben rief, waren die Hamelnerinnen mit von der Partie. Mittlerweile sind die beiden Schwestern Ehrenmitglieder des Fan-Clubs und genießen das besondere Vertrauen des Volksmusikstars aus Südtirol.

Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Franca betreuen sie vor Konzertbeginn in Bad Meinberg den Fan-Stand im Theaterfoyer. Es dauert nicht lange, da gesellt sich Rudy Giovannini zum Trio, um den Wunsch seiner Fans nach Autogrammen und Fotos zu erfüllen. Dabei fällt auf: Die Hamelnerinnen himmeln den Sänger nicht an, sondern pflegen einen natürlichen Umgang mit ihm. Fast könnte man meinen, der 43-Jährige wäre ihr kleiner Bruder.

Derweil platzieren Kerstin Hergenröther (58) und Elske Rust (53) den nächsten Stapel CDs auf der Tischdecke. Sie besitzen sie alle in ihrer privaten CD-Sammlung, die 20 Alben ihres Stars. Volksmusik war schon immer das Ding von Kerstin Hergenröther. Ihre Schwester Elske hingegen musste sich vor dem ersten Spatzenfest-Besuch in Kastelruth, bei dem auch Rudy Giovannini musikalischer Gast war, erst mit den Liedtexten vertraut machen, um in der feiernden Menge nicht aufzufallen, wie sie eingesteht.

Rudy Giovannini feierte seinen Durchbruch im Jahr 2000, als er mit dem Titel „Amore, Amore“ beim Grand Prix der Volksmusik als Neuling auf Anhieb den dritten Platz erreichte. Beim Spatzenfest in Kastelruth holte sich Kerstin Hergenröther damals ihre erste Autogrammkarte von dem in Deutschland noch unbekannten Sänger, dessen klassisch ausgebildete Stimme sie faszinierte. Mit „Donna della Raspa“ landete Rudy Giovannini zwei Jahre später in Meran wieder auf dem Grand Prix-Treppchen. Da hatte Kerstin Hergenröther ihre Schwester Elske Rust längst mit dem Rudy-Virus infiziert und die Dewezet-Mitarbeiterinnen waren zu eingefleischten Rudy-Fans geworden.

Schnell drängte sich die Frage auf, warum die deutschen Fans immer in die italienischen Alpen fahren mussten, um den Südtiroler live zu erleben? Abhilfe schaffte Ilona Gärtner, die im Juni 2002 ein Konzert im lippischen Spork-Dörentrup organisierte. „Der Rudy freute sich einfach, dass wir da waren und begrüßte uns mit Namen“, erinnern sich die beiden an die ersten Konzerte des durch Funk und Fernsehen auch in Deutschland bekannten Volksmusikers. Der größte Erfolg gelang ihm 2006 mit dem Sieg des Grand Prix der Volksmusik in Begleitung von Belsy in München mit dem Lied „Salve Regina“. Drei Jahre später sorgte er beim 50. Geburtstag von Kerstin Hergenröther für Freudentränen, als er persönlich in der Dewezet-Geschäftsstelle anrief, um seinem treuen Fan zu gratulieren.

Doch nicht nur freudige Momente hat der Südtiroler mit seinen Hamelner Fans geteilt. „Wir nennen es Vitamin R, wenn Rudy sich nach unserem Befinden erkundigt. Dann geht es uns gleich viel besser. Das ist mehr als nur Smalltalk, bei ihm ist das echtes Interesse“, erzählen sie. Mittlerweile haben die beiden 50 Rudy Giovannini-Konzerte besucht und können nicht genug bekommen. Am 9. Dezember stecken sie sich wieder ihren Fanclub-Botton an und sind beim Konzert in Bad Meinberg dabei. Auch das Frühlingskonzert am 5. Mai 2018 haben sie sich bereits notiert. Karten für die Konzerte können bei Ilona Gärtner bestellt werden, Tel. 05235/994733.

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