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Mehrheitsgruppe bittet Verwaltung um Antworten

Viele Fragen zur Halle Nord

Hameln (red). Das Interesse war groß, die Forderungen mitunter imposant: Mitte April wurde im Hotel Stadt Hameln über eine neue Halle Nord diskutiert. Vertreter der Mehrheitsgruppe im Rat aus CDU, Grünen und Unabhängigen hatten sich angesichts der Wünsche von Schulen und Sportvereinen anschließend skeptisch bis irritiert gezeigt. Aus den Kernforderungen des Abends hat das Bündnis nun einen Prüfauftrag formuliert, den die beiden zuständigen Ausschüsse – Stadtentwicklung sowie Kitas, Schulen und Sport – am 31. Mai und dann auch der Verwaltungsausschuss und der Rat behandeln sollen.

veröffentlicht am 03.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 11:41 Uhr

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Im Einzelnen wird die Verwaltung gebeten, zu prüfen, wie hoch die Kosten für den Bau von zwei Zwei-Feld-Sporthallen wären, eine am jetzigen Standort der gesperrten Sporthalle Nord, eine ganz in der Nähe – ebenfalls am Schulzentrum Nord.

Zum Vergleich soll die Verwaltung zudem klären, wie hoch die Kosten für eine Dreifeld-Sporthalle plus Mehrzweckraum am jetzigen Standort ausfielen – im herkömmlichen wie im Passivhaus-Standard.

Des Weiteren soll die Verwaltung Zahlen zum „Bedarf des Schulsports“ an den betroffenen Schulen vorlegen oder ermitteln. Es solle geklärt werden, ob dieser – „den Darstellungen der Schulleitungen entsprechend“ – höher sei, als bisher angenommen – und wenn ja: für welchen Zeitraum? Die Schulleiter des Albert-Einstein-Gymnasiums und der Pestalozzi-Schule hatten vorgerechnet, eine Dreifach-Halle decke den Bedarf nicht.

Auch die Halle der Linsingen-Kaserne gerät erneut ins Blickfeld: Die Verwaltung soll prüfen, in welchem Zustand sich die Sporthalle befindet „und ob Kooperationsmöglichkeiten gegeben sind“.

Unmittelbar nach der Podiumsdiskussion war die Reaktion aus der Mehrheitsgruppe auf die Vorschläge verhalten ausgefallen. So hatte Ursula Wehrmann, Fraktionschefin der Grünen, erklärt, sie sei „schon ein bisschen irritiert“, wie Sportvereine und Schulen Ansprüche erheben würden, ohne die „miese“ finanzielle Situation der Stadt „auch nur ansatzweise ins Kalkül zu ziehen“.



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