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Über 100 Mal im Einsatz: Polizei spricht trotzdem von einem „eher ruhigen Weihnachtsfest“

Viele Einbrüche – und noch mehr Routinefälle

Hameln (ube/tis). Was für eine Bescherung… Einbrecher haben einigen Hamelnern die Weihnachtsfeiertage vermiest und die Teams der Tatort-Gruppe in Atem gehalten. Die Diebe erbeuteten Geld, Gold, Computer und Flachbildschirme. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 10 000 Euro. Unklar ist, worauf es die Täter abgesehen hatten, die in die „Berkel Apotheke“ am Multimarkt in Klein Berkel einsteigen wollten. Mit einem Hebelwerkzeug machten sie sich zwischen Heiligabend, 13 Uhr, und dem ersten Feiertag, 11 Uhr, an der Hintertür zu schaffen. Vermutlich wurden sie dabei gestört und ergriffen deshalb die Flucht. Möglich, dass sie Betäubungsmittel stehlen wollten. Oder sie hatten vor, die (wohl leere) Kasse zu knacken. Die Hamelner Feuerwehr rückte aus, um die beschädigte Glasscheibe auszutauschen.

veröffentlicht am 27.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 22:41 Uhr

Feuerwehr am Tatort: Am Multimarkt in Klein Berkel versuchten Ei
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Am Domagweg drangen Kriminelle am Heiligen Abend zwischen 14 Uhr und 21.30 Uhr durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus ein – in den Zimmern durchwühlten sie Schränke und Schubladen. Ihnen fielen Geld, Schmuck und andere Wertsachen in die Hände. In der Zeit von Mittwoch, 15.30 Uhr, bis Donnerstag, 9.15 Uhr, brachen Diebe an der Habichtshöhe eine Kellertür auf und entwendeten in einem Einfamilienhaus Schmuck. Etwa zur selben Zeit wurde auch am Hammelstein eine Kellertür aufgehebelt. In diesem Haus stahlen die Einbrecher eine Digitalkamera. Auch am „Wasserturm“ brachen die Täter eine Kellertür auf. Dort stiegen die Kriminellen am Freitag zwischen 13 Uhr und 22 Uhr in ein Mehrfamilienhaus ein.

Die sechste Tat geschah zwischen Dienstag, 13 Uhr, und Donnerstag, 17.30 Uhr. In der Südstadt hebelten Einbrecher ein Fenster der Königschule auf und kletterten ins Gebäude. Im Medienraum entwendeten sie Flachbildschirme und Computer im Wert von rund 5000 Euro.

Die Polizei hofft, dass Zeugen verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 05151/933-222 entgegen.

Trotz dieser Straftaten spricht die Polizei insgesamt von einem „eher ruhigen Weihnachtsfest“. „Rund 100 Einsätze, meist Routinefälle, galt es in Hameln abzuarbeiten“, sagt Polizeioberkommissar Jörn Schedlitzki. Bei den Einsätzen handelte es sich meist um Ruhestörungen, Sachbeschädigungen oder Unfälle mit Blechschäden. Zwei Polizeieinsätze gab es wegen häuslicher Gewalt, wobei hier der Alkoholkonsum eine Rolle spielte.

Bei den Verkehrsunfällen, die zumeist mit Blechschäden glimpflich verliefen, wurde auf der B 83 unterhalb des Ohrbergs eine 43-jährige Einwohnerin aus Ohr leicht verletzt. Dieser Unfall ereignete sich am 1. Weihnachtstag gegen 7 Uhr. Die Frau kam nach Polizeiangaben mit ihrem BMW aus noch unbekanntem Grund nach rechts von der Fahrbahn ab. Ihr Auto stieß gegen eine Mauer, schleuderte quer über die Fahrbahn und prallte gegen einen Straßenbaum. Der Pkw wurde durch den Unfall total beschädigt.

Einen Feueralarm gab es 1. Weihnachtstag um 19.55 Uhr am Vogelbeerweg. Eine Anwohnerin hatte Feuerschein hinter einem Haus entdeckt und den Notruf gewählt. Als Polizei und Feuerwehr vor Ort eintrafen, stellten sie fest, dass lediglich in einem größeren Glasgefäß das Wachs einer Kerze und die Dekoration in dem Gefäß in Brand geraten waren. Die Polizeibeamten, die zuerst vor Ort waren, konnten das Feuer mit Schneeresten löschen, die Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen.

In der Nacht zu gestern sorgte überfrierende Nässe für spiegelglatte Straßen im gesamten Landkreis. Ein Beamter der Polizeileitstelle teilte auf Anfrage mit, es habe aber nur einige wenige Unfälle mit Blechschäden gegeben.



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