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Auch mehrere Menschen aus arabischen Ländern sind gekommen

Viel los bei der Typisierungsaktion für Ziwar Cheikho

HAMELN. Wo sonst gegessen wird, ging es am Freitag um das Retten von Menschenleben: In der Kantine der Impuls GmbH fand die Typisierungsaktion für Ziwar Cheikho statt, der an einer schweren Bluterkrankung leidet. Schnell bildete sich vor dem Gebäude eine beachtliche Schlange.

veröffentlicht am 16.09.2016 um 16:47 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:25 Uhr

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Besonders erfreulich: Viele Menschen aus arabischen Ländern wollten sich registrieren lassen. Bei ihnen ist die Chance größer, dass sie als Stammzellenspender für den zehnjährigen Syrer infrage kommen. Deshalb schallte es öfter durch den Raum: „Wir brauchen einen Dolmetscher.“ Dann stand unter anderem der Hamelner Amar Youssef bereit, um zu übersetzen. „Wir wollen den Jungen unterstützen“, meinte Abdul Rahman Hassan. Omar al-Sharif sagte: „Die Nationalität ist egal, hier geht es um einen Menschen.“ Sogar aus Dortmund war ein Flüchtling angereist, um zu helfen.

Das Team um Impuls-Betreuerin Kerstin Janack hatte viel zu tun. Auch für die Mitarbeiter des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellenspender-Registers, Holger Bischoff und Michael Roth, war die Aktion eine kleine Herausforderung. „In der ersten Stunden hatten wir zwischen 70 und 80 Registrierungen. Das ist schon mal ein guter Rücklauf“, sagte Bischoff.



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