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Leser berichten von kaputten Zäunen, fehlenden Schildern und zugewuchterten Einmündungen

Viel Arbeit für die Stadt

HAMELN. Der Zaun auf dem Mittelstreifen am Kastanienwall ist verbogen und beschädigt, berichtet Wilhelm Grotemeier. Da es sowieso monatelang dauere, bis dieser repariert werde, könne der Zaun doch auch einfach abgebaut werden. Den „hässlichen Anblick“ könnte man doch auch durch eine Grünbepflanzung schöner gestalten.

veröffentlicht am 13.06.2017 um 18:28 Uhr
aktualisiert am 13.06.2017 um 19:40 Uhr

Vor der Tiefgarageneinfahrt zum Bellevue-Center sind zwei Platanen gefällt worden. Die Stümpfe sollen bald entfernt werden. Foto: wal
Michael Zimmermann

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Michael Zimmermann Volontär zur Autorenseite

Zunächst aber soll der Zaun innerhalb der nächsten vier Wochen repariert werden, heißt es aus dem Rathaus. „Wir kennen die Situation vor Ort und haben da bereits die Reparatur in Auftrag gegeben“, erklärt eine Sprecherin der Stadt. „Der Zaun aber muss geschweißt werden und das dauert mit den Planungen etwas.“ Abgebaut werden solle er nicht, schließlich stehe er dort, „damit keine Fußgänger in diesem gefährlichen Kreuzungseinmündungsbereich die Straßenseite wechseln.“

Wenn Sabine Haacke vom Spatzenweg auf die Springer Landstraße fahren will, müsse sie sich ganz langsam herantasten, weil die Einmündung so hoch mit Gras und Unkraut bewachsen sei, dass die Sicht versperrt wird. Wegen des stark fließenden Verkehrs auf der Bundesstraße sei das Abbiegen dort inzwischen sehr gefährlich. In der kommenden Woche würden die Mäharbeiten dort ausgeführt, sagt die Stadtsprecherin.

Am Bellevue-Center wurden zwei Platanen gefällt, berichtet Manfred Weskott. Das sei auch gut so, sagt er. Allerdings sei der Grund für die Fällung gewesen, dass die Bäume den Gehweg zerstört hätten. Nun stehen an der Stelle „zugewucherte Stümpfe“, und die „Hügel“ auf dem Bürgersteig seien ebenfalls noch vorhanden. Mit dem Rollator zum Markt zu gehen, sei dort beinahe unmöglich. Ein Bauhof-Mitarbeiter habe Weskott erklärt, dass für die Beseitigung der Stümpfe, zwei neue Bäume und den Gehweg in diesem Jahr kein Geld mehr da sei. Die Stadtsprecherin stellt klar: Richtig sei, dass die Platanen sentfernt worden seien und die Ersatzpflanzungen erst 2018 in den Haushalt gestellt würden. Dort alles sofort zu begradigen und neu zu bepflanzen sei nicht ohne einen größeren Umbau möglich. Die Stadt habe die Stolpergefahr aber ebenfalls wahrgenommen und deswegen (unabhängig von unserer Anfrage) für den heutigen Mittwoch einen Termin vor Ort mit einer Spezialfirma gemacht um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. „Wahrscheinlich werden nächste Woche die zwei Baumstümpfe entfernt und das Pflaster begradigt“, heißt es. Im kommenden Jahr würden dann die Bäume folgen.

Dieter Fischer freut sich, dass am Bahnhofskreisel immerhin schon die Zebrastreifen auf die Straßen gezeichnet wurden. Allerdings: „Der Fußgängerüberweg ist ohne entsprechende Schilder nicht vollständig.“ Wenn etwas passieren würde, sei die Rechtslage völlig unklar. Auch hier verspricht die Stadt Abhilfe: „In den kommenden 14 Tagen wird die Beschilderung montiert“, lautet die Antwort aus dem Rathaus.

Hat das Ordnungsamt derzeit Klein Berkel im Visier? Das hat jedenfalls Peter Schaper gehört. Im Moment sollen Mitarbeiter der Stadt vor allem in der Roten Siedlung unterwegs sein und Fotos von Bäumen und Sträuchern machen. Wenn diese zu groß sind, würde den Besitzern dann ein Ordnungsgeld drohen, falls diese das Gehölz nicht beschneiden. Auf Nachfrage bestätigt die Stadt die „Gerüchte“. Es handele sich um „ganz normale Kontrollarbeiten“. Mitarbeiter dokumentierten Bäume und Büsche, die in öffentliche Flächen wachsen und dort die Nutzung beschränken oder verhindern, so die Stadtsprecherin. „Die entsprechenden Eigentümer müssen die Pflanzen auf ihrem Grundstück so zurückschneiden, dass die Nutzung von angrenzenden öffentlichen Flächen störungsfrei möglich ist.“

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