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Videotheken leiden unter Internetpiraterie

veröffentlicht am 01.08.2012 um 18:02 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (dk/sas). Die Angst, ertappt  zu werden, scheint äußerst gering zu sein: Vor allem Jugendliche laden sich Filme eher illegal im Netz herunter oder besuchen Streaming Portale wie kinox.to. Leidtragende sind die klassischen Videotheken.

Diese Entwicklung bekam auch die „Empire Videothek“ an der Erichstraße in Hameln zu spüren. Nach nur einem knappen Jahr schließt sie ihren Verleih. Größter Konkurrent seien immer noch die illegalen Internetseiten, auf denen schon meist eine Woche nach der Premiere aktuelle Kinofilme zu sehen seien, meint Mitarbeiter Alex Köhler

Hans-Peter Lackhoff, Geschäftsführer des Interessenverbandes des Video- und Medienfachhandels in Deutschland sieht es ähnlich. Die größten Feinde der Videotheken seien die Kunden selbst, die im Internet ihre Filme illegal anschauen. „Es ist wahnsinnig schwierig, die Betreiber der Seiten zu verfolgen, da sie meist im Ausland sitzen und große kriminelle Energie haben. Kaum wird eine Seite verboten, schon schießen die Nächsten aus dem Boden“, bedauert er.

Um im Wettstreit mit dem Internet nicht auf der Strecke zu bleiben, müssen neue Strategien her, die es dem Kunden bequemer machen.  „Video Buster“ in Hameln zum Beispiel bietet jetzt auch zusätzlich den Verleih per Post an.

Ob auch Online-Videoverleihe den Branche Druck machen, lesen Sie in der Dewezet.



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