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Verloren zwischen Fahrradroute und -übergang

Verwirrung im Schilderwald

Hameln. Was eigentlich das Schild mit dem roten Fahrrad bedeuten soll, das am Brückenkopf in Richtung Klütstraße zu sehen ist, fragt sich unser Leser Dieter Pook aus Hameln. Vielleicht ein zweiter Radweg? Ein Radwanderweg? Für Radfahrer verboten? Schaut man das Foto an, kann man schon ins Grübeln kommen – denn auf den Rad- und Fußweg weist ja scheinbar das blaue Schild hin, wie unser Leser anmerkt. Die Sprecherin aus dem Rathaus klärt auf: Das blaue Schild verweist auf den gemeinsamen Überweg an der Ampel für Fußgänger und Fahrradfahrer. Das Schild mit dem roten Fahrrad zeigt an, dass Rechtsabbieger der Fahrradroute folgen.

veröffentlicht am 20.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

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Die Auswahl der Bäume, die als Ausgleich für die Aufstellung von Windrädern im Flecken Coppenbrügge gepflanzt werden sollen – zum Beispiel Ahorn und Birken – findet Günter Brunow aus Coppenbrügge unpassend. „Warum nimmt man keine Obstbäume?“ fragt er. „Das hätte wenigstens Tradition“, sagt unser Leser.

Darüber hinaus zweifelt er an, dass bei der Baugenehmigung bedacht wurde, dass Menschen von Eisbrocken erschlagen werden könnten, die von den Flügeln der Windräder viele Hundert Meter weit geschleudert würden. Ein Schild mit „Achtung Eiswurf“ sei nicht ausreichend, die Gefahr müsse grundsätzlich unterbunden werden.

Über volle und das Stadtbild verschandelnde Altkleidercontainer, neben denen viel Müll entsorgt wird, ärgert sich Dorothee Golze. „Wenn die roten Dinger in irgendeiner Form einem guten Zweck dienen würden, könnte man ja noch Verständnis aufbringen“, meint unsere Leserin, gesammelt werde aber ausschließlich für eine Textilverwertungsfirma aus Peine, die daraus Putzlappen und Ähnliches herstellt und damit vermutlich gutes Geld macht. Bedürftigen komme nichts, was in diesen Containern landet, zugute.

Darüber, dass der Zaun am städtischen Friedhof in Afferde nicht repariert wird und so die Rehe die Blumen von den Gräbern fressen (wir berichteten), ärgert sich auch Afferdes ehemalige Ortsbürgermeisterin Waltraud Mehring. „Die entstehenden Kosten von 11 000 Euro im städtischen Haushalt sind Peanuts“, sagt Mehring.

Sie ist überzeugt, dass die Ortsteile bei der Verteilung der finanziellen Mittel benachteiligt werden.doro



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