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Versuchter Totschlag: Hamelner gesteht Messerattacke

veröffentlicht am 22.02.2013 um 10:08 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln/Hannover (ube).  Der Hamelner Jan-Christoph S., der sich vor dem Landgericht in Hannover wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten muss (wir berichteten), hat am ersten Prozesstag ein umfassendes Geständnis abgelegt. Der 28-Jährige ließ seinen Verteidiger eine Erklärung verlesen, in der es heißt, es tue ihm leid, was geschehen sei. „Ich wollte den Mann zu keinem Zeitpunkt tödlich verletzen.“ Auch eine Reizgas-Attacke hat S. eigeräumt. Die Staatsanwaltschaft Hannover wirft dem Hamelner vor, am 1. Dezember 2011 gegen 3 Uhr auf dem Gelände der Westfalen-Tankstelle an der Pyrmonter Straße einer Frau Tränengas ins Gesicht gesprüht zu haben. Das Opfer hatte starke Schmerzen und konnte eine gewisse Zeit nichts mehr sehen. Am frühen Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages desselben Jahres soll Jan-Christoph S. auf einen damals 21-Jährigen mit einem Messer eingestochen haben. Tatort war der Münsterwall (Nähe Fußgängerunterführung). Das Opfer erlitt zwei Verletzungen am Hals, die nach Meinung von Gerichtsmedizinern „potentiell lebensgefährlich“ waren.



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