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Versicherung empfiehlt: Tier besser überfahren als auszuweichen

veröffentlicht am 02.04.2013 um 15:55 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Für den Schaden, der an dem Kastenwagen des Tierheims entstanden ist, will die Versicherung nicht in Gänze aufkommen. Foto: Dana

Hameln (fh). Um den Schaden in voller Höhe ersetzt zu bekommen, hätte sie den Hund wohl besser überfahren sollen, als ihm auszuweichen. Dieses Fazit legt das Schreiben der Condordia Versicherungen in Hannover nahe. Eine Mitarbeiterin des Hamelner Tierheims war vor einigen Wochen einem Hund auf der Straße ausgewichen und hatte dadurch den Kastenwagen des Tierheims beschädigt. Die Versicherung weigert sich nun den Schaden in voller Höhe zu übernehmen.

Die Versicherung weigert sich nun den Schaden in voller Höhe zu übernehmen.

Der Grund: Das Ausweichmanöver, das zum Schaden führte, sei „unverhältnismäßig“ gewesen. Denn: Bei einer Kollision des Autos mit dem Hund wäre ein „wesentlich geringerer Fahrzeugschaden“ entstanden. In der Konsequenz empfiehlt also eine Versicherung, die Tiere versichert, einer Tierheimmitarbeiterin, mit einem Tierheimfahrzeug ein Tier zu überfahren. Das Tierheim wandte sich an den Hamelner Rechtsanwalt Roman von Alvensleben.



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