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Verkehrsinsel als gärtnerisches Musterbeispiel

veröffentlicht am 09.10.2012 um 18:05 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (ey). Bei der Bepflanzung von Verkehrsinseln geht die Stadt neue Wege. Sie versucht es mit Mischpflanzungen voller Stauden anstatt mit Bodendeckerrosen.

Goldener Oktober. Den Titel hat sich der Monat redlich verdient. „Gerade jetzt zeigt sich, wie vorteilhaft Staudenpflanzen auf Verkehrsinseln sind“, sagt Klaus Grage, zuständig für Grünflächenunterhaltung in Hameln. Verschiedene Gräsersorten, Sonnenhut, Mädchenauge, Prachtscharte und viele weitere Arten verliehen Knotenpunkten ein attraktiveres Gesicht als Johannis- und Fingerkraut. Die Verkehrsinsel als gärtnerisches Musterbeispiel macht Schule.

Vor drei Jahren wagten Grage und Kollegen den ersten Schritt. „Die Kreuzung ,Guter Ort‘ war unsere Versuchsinsel, dann folgte die Deisterallee. Mit verschiedenen Gräsern, unter anderem die Sorte ,Hameln‘, und Blütenstauden ersetzten wir die alte Bepflanzung, die vor allem aus Fingerkraut, Johanniskräutern und Bodendeckerrosen der Sorte Heidetraum bestand“, sagt der Landschaftsgärtner. Doch es war eine optische Sättigung erreicht, und nach strengen Wintern war der Heidetraum ein Heidealbtraum geworden. Die Abteilung für Naturschutz und Umwelt blieb am Ball und nahm weitere Inseln ins Visier, weil die „Versuchsinsel“ auch nach drei Jahren noch gut aussieht. Neuester hübscher Clou: die Kreuzung Thiewall/Erichstraße.

Was die städtischen Gärtner sich dort haben einfallen lassen, lesen Sie in der Dewezet.



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