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Nicht nur in Klein Berkel gibt es Probleme

Verkehr sorgt für Zündstoff

Hameln. Die Verkehrssituation in Klein Berkel macht den Anwohnern zu schaffen. Auch Petra Räker hat nun richtiges Pech gehabt: Viele Lkw, die sich wegen der Umleitung verfahren, landen in der Sackgasse Im Kiefernhain, in der sie wohnt. Beim Wenden hat nun einer der Fahrer ihr Auto und ihr Grundstück beschädigt, und hat dann Fahrerflucht begangen – es geht um einen vierstelligen Betrag. Sie wünscht sich, dass die Sackgasse nur noch für Anlieger befahrbar sein sollte.

veröffentlicht am 11.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:41 Uhr

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Autor:

VON ANDReA TIEDEMANN
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Petra Bartsch hingegen findet die Aufregung dort übertrieben. Sie wohnt an der Fischbecker Landstraße, wo jüngst das Tempolimit von 50 auf 70 Stundenkilometer erhöht wurde. „Zum Teil heizen die da mit über 100 Sachen lang“, sagt sie. Schlafstörungen seien die Folge. „Auf unserer Terrasse lernen Sie das Schreien.“ Kinder könnte man dort gar nicht über die Straße schicken. Da auf der anderen Seite der Miegelweg verläuft, habe sie nun Lärm von beiden Seiten. „Und das hier ist nicht nur für eine begrenzte Zeit“, sagt die Anwohnerin mit Blick auf die Situation in Klein Berkel. Die Stadt ignoriere die Situation in der Nordstadt. Bürgermeisterin Ursula Wehrmann (Grüne) und Ratsherr Gerhard Paschwitz (CDU) wollen an dem Thema dranbleiben, auch am demontierten Grünen Pfeil an der Kreuzung Reherweg/Fischbecker Landstraße. „Darüber wird im Fachausschuss zu diskutieren sein“, sagt Paschwitz. Der Umweltausschuss vorige Woche habe sich jedoch nicht zuständig gefühlt; es sei auf den Ausschuss für Recht und Sicherheit verwiesen worden, der erst wieder am 20. Februar tage. Zu der geänderten Verkehrsregelung in diesem Stadtteil soll es auch im Rathaus unterschiedliche Meinungen geben.

Über ein weiteres Verkehrsproblem berichtet Elfriede Fröhlking. Für die Kinder, die die katholische Grundschule oder die Basbergschule besuchen, sei es wegen des heftigen Verkehrs am Hammelstein praktisch unmöglich, über die Straße zu kommen. „Ich warte bloß, bis es dort mal knallt“, sagt sie. Ein paarmal schon habe sie Kinder selber an die Hand genommen, um sie sicher über die Fahrbahn zu bringen. „Dort müssten ein Zebrastreifen oder eine Ampel hin.“ Denn gerade Kinder könnten die Geschwindigkeit – im Gegensatz zu Erwachsenen – ganz schlecht einschätzen. Die Situation habe sich verschärft, seitdem es an der Morgensternstraße die Baustelle gebe. Und viele Autofahrer seien richtig rücksichtslos.

Richtig gefreut hat sich Annemarie Ebert. Sie hatte sich vor kurzem darüber beschwert, dass sie für die Urlaubspflege ihrer Grabpflanzen durch Mitarbeiter der Stadt statt bisher knapp 12 Euro nun über 50 Euro zahlen sollte. „Ein bisschen viel für zwei Wochen und viermal gießen“, findet die Hamelnerin. Die Stadt reagierte auf die verärgerte Kundin und erstattete ihr die Differenzkosten. Ein schöner und kulanter Zug, lobt Annemarie Ebert nun.

Einen Verbesserungsvorschlag für das Rattenfänger-Figurenumlaufspiel hat Inge Richter parat. Ihr sei aufgefallen, dass in der dunklen Jahreszeit am späten Nachmittag das Spiel kaum angeleuchtet sei, Touristen die Figuren also kaum sehen könnten. Die Sparkasse auf der Gegenseite hingegen sei üppig angestrahlt. „Warum nicht einen der Strahler in Richtung Figurenspiel biegen?“, fragt die Hamelnerin.



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