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Die fünf Göttinger wollten Schiff "entern"

Verfahren gegen Anti-Atom-Aktivisten eingestellt

veröffentlicht am 04.02.2015 um 09:47 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (ube). Das juristische Nachspiel zum Generator-Transport für das Atomkraftwerk Grohnde im Mai vergangenen Jahres war nur kurz: Das Verfahren gegen die fünf Göttinger Anti-Atom-Aktivisten ist am Mittwochvormittag noch am ersten Prozesstag vor dem Hamelner Amtsgericht eingestellt worden.

Die drei Frauen und die zwei Männer hatten am 13. Mai das umzäunte Gelände des Wasser- und Schifffahrtsamtes an der Hamelner Schleuse betreten und versucht, das Schwertransportschiff "Keysar" zu entern. Nur einer Demonstrantin war es seinerzeit gelungen, das Schiff kurzzeitig zu betreten. Der Kapitän und sein Matrose hatten sie sofort des Schiffes verwiesen. Weil die Aktivisten trotz Aufforderung nicht umgehend das WSA-Gelände verlassen hatten, stehen sie zur Stunde vor der Strafrichterin. 

Das Schiff hatte seinerzeit einen 500 Tonnen schweren Ersatzgenerator zum AKW gebracht. Zuvor war an dem Generator im AKW ein Millionenschaden entdeckt worden. 



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