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Am Multimarkt eingeworfene Post verbrennt / Spezialisten suchen nach Empfängern

Verbrannte Weihnachtspost

Hameln. Unter „brandeilig“ versteht man eigentlich etwas anderes. Weihnachtspost ist zwar eilig und soll noch vor Heiligabend bei Freunden und Bekannten ankommen, auch wenn diese auf den letzten Drücker verschickt wird. Auf einige Briefe und Postkarten werden die Empfänger an diesem Fest vergeblich warten. Sie wurden am Sonntagabend ebenso wie andere Postsendungen ein Raub von Flammen.

veröffentlicht am 21.12.2015 um 14:47 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Unbekannte haben am Multimarkt den Inhalt eines Briefkastens der Deutschen Post in Brand gesteckt. Die meisten der nach der zuvor letzten Leerung am Samstagmittag eingeworfenen Postsendungen sind verbrannt. Feuerwehrleute haben angekokelte Papierreste geborgen und einem Mitarbeiter der Deutschen Post AG übergeben.

Um die ver- und angebrannten Papierfetzen kümmern sich jetzt Spezialisten des Unternehmens. Die Briefe sollen nach Möglichkeit zugestellt werden – so weit Adressat oder Absender entziffert werden können. Und das versuchen jetzt Mitarbeiter des Service-Managements im Briefzentrum Pattensen, herauszufinden. Früher wurden diese Experten umgangssprachlich Postdetektive genannt.

„Soweit das gelingt, werden die Briefe in Folie eingeschweißt, mit einem Begleitschreiben versehen und dem angegebenen Empfänger zugestellt“, teilt Jens-Uwe Hogardt, Sprecher des Unternehmens, auf Anfrage der Dewezet mit. Anders als bei einer Paketsendung haben Briefsendungen keine Nachweispflicht und -möglichkeit. „Da sind wenige oder kleinere Teile eines Briefes wenig hilfreich“, sagt der Sprecher.

Feuerwehrkräfte aus Hameln und Klein Berkel, die kurz nach 20 Uhr alarmiert wurden, konnten den entstandenen Schwelbrand schnell ablöschen. Bergen konnten sie die Post nicht so rasch – der gelbe Kasten lässt sich nur mit einem Spezialschlüssel öffnen. Und den hatte auch ein hinzugezogener Postmitarbeiter nicht parat. So mussten die Feuerwehrleute den Briefkasten aufbrechen, um an die Post zu gelangen. Die Polizei ermittelt nun wegen „Sachbeschädigung durch Feuer“.



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