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Vater vermisst Sohn - Interhelp-Team erreicht Haiti

veröffentlicht am 18.01.2010 um 19:04 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Port-au-Prince/Hameln (ube). Das Team der Hamelner Hilfsorganisation „Interhelp“ hat Montagabend um 13 Uhr Ortszeit Haiti erreicht. Die Gruppe besteht aus einem Notarzt, einer Krankenschwester, drei Sanitätern und einem Notfallseelsorger. In Frankfurt am Main war Pastor Mark Schibli zur Interhelp-Task-Force gestoßen. Der Geistliche betreut seit Jahren humanitäre Projekte in Haiti; er kennt das Land wie seine Westentasche und spricht fließend Französisch. Schibli wird den Überlebenden des Erdbebens und den heimischen Katastrophen-Helfern als Notfallseelsorger zur Seite stehen. Die Freiwilligen erhielten auf ihrem Weg in die schwer zerstörte Hauptstadt Port-au-Prince bewaffneten Geleitschutz. Das sei auch nötig, sagt der aus Haiti stammende Hamelner Jeff Alexis, weil bei dem Erdbeben am vergangenen Dienstag mehrere tausend Gefangene ausbrechen konnten. Der 38-Jährige hat drei Verwandte verloren. Verzweifelt versucht er herauszufinden, ob sein neunjähriger Sohn Guychard überlebt hat. Wieder und wieder versucht er über Internet und Telefon Kontakt zu seinem vermissten Jungen aufzunehmen. Er weiß nicht, ob er noch lebt. Bei "ebay" hatte er zwei Paar gebrauchte Fußballschuhe für Guychard für je einen Euro ersteigert. Wird das Kind sie jemals tragen?  

Interhelp bittet um Spenden für die Opfer der Erdbebenkatastrophe: Konto 20313, Sparkasse Weserbergland, BLZ 25450110; Konto 33233, SSK Hameln, BLZ 25450001; Kto. 700700000, Voba Hameln-Stadthagen, BLZ 254 621 60

Internet: www.interhelp.info oder www.wesio.de/user/Interhelp



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