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Sprecher der Mehrheitsgruppe nimmt Stellung zum Protest im Hamelner Ortsteil / Bürgerversammlung heute Abend in Haverbeck

Uwe Schoormann: „Haverbeck ist nicht der Nabel der Welt“

Haverbeck (bha). Wenn sich die Haverbecker heute Abend bei einer Bürgerversammlung ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus gegen Windräder vor ihrer Haustür auflehnen, sollten sie ihre Nachbarn aus Halvestorf mit im Blick haben – das zumindest ist Uwe Schoormanns (SPD) Sichtweise. In seiner Funktion als Sprecher der Mehrheitsgruppe im Stadtrat verteidigt er das Vorhaben, eine andere als die bislang geplante Fläche als Vorrangfläche für Windkraftanlagen auszuweisen.

veröffentlicht am 09.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 08:41 Uhr

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Die Fläche „L“, die südwestlich von Haverbeck liegt, störe insgesamt weniger als die Fläche „M“, mit der sich der Haverbecker Ortsrat schon abgefunden und der er zugestimmt hatte. „Haverbeck ist nicht der Nabel der Welt“, sagt Schoormann und weist darauf hin, dass es ja auch noch die Interessen der Halvestorfer gibt. Und für die sei das Gebiet „L“ eine geringere Beeinträchtigung als „M“. Die Empfehlung, dass von anderen Vorranggebieten fünf Kilometer Abstand gehalten werden sollte, „ist für uns kein Kriterium gewesen“, begründet Schoormann die Empfehlung des Bauausschusses. Nicht dieser Abstand (zur Fläche in Hemeringen) sei letztlich relevant, sondern der „zu den Menschen“ – und der sei bei Windrädern auf „L“ größer als bei „M“.

Schoormann unterstellt, dass der Widerstand in Haverbeck „eine spezielle Geschichte des Ortsbürgermeisters“ sei, weil der einen Grundbesitzer auf „M“ habe, der „wohl bereit ist, sein Grundstück für Windkrafträder zur Verfügung zu stellen.

Der Auslegungsbeschluss aus dem Bauausschuss im November 2010 wurde von allen Mitgliedern der Mehrheitsgruppe und von einigen der CDU gefasst. Jetzt haben die Bürger die Möglichkeit, ihre Meinung und Bedenken zu den Plänen zu äußern. Für heute Abend hat der Haverbecker Ortsbürgermeister Thorsten Sander (CDU) zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Weil unter anderem im Baugebiet „Auf dem Berge“ die Emotionen wegen der möglichen Windräder hochkochen, rechnet Sander mit großer Beteiligung.



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