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Urteil gegen Ex-Protec-Chef für Mittwoch erwartet

veröffentlicht am 07.02.2011 um 16:22 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln/Hildesheim (ube). Der Prozess um einen angeblichen Millionenskandal und den Niedergang der Hamelner Walzenwerke Protec und Stratec geht zu Ende. Voraussichtlich am Mittwoch wird die 6. Große Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Hildesheim das Urteil gegen den ehemaligen Firmen-Boss verkünden.

Die Straftaten, um die es geht, sollen in der Zeit von Mai 2000 bis April 2004 begangen worden sein. Das ist einige Jahre her. Und die Erinnerung vieler Zeugen, die in den vergangenen Monaten von der Kammer vernommen wurden, ist deshalb nicht selten verblasst. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 59 Jahre alten ehemaligen Geschäftsführer Unterschlagung, Bankrott und Insolvenzverschleppung in zwei Fällen vor. Die Verteidigung sieht den Ex-Boss auch in der Opfer-Rolle. Am 14. Verhandlungstag wies der Vorsitzende Richter Hans-Hermann Brinkmann darauf hin, dass nach Überzeugung der Kammer zwölf der 17 Einzelfälle – es geht um den Verdacht der Unterschlagung, Untreue und des Bankrotts – entweder bereits verjährt sein dürften oder mit einem Freispruch enden könnten. Die Staatsanwaltschaft stellte daraufhin den Antrag, das Verfahren in diesen zwölf Anklagepunkten vorläufig einzustellen. Angeklagt bleiben fünf Fälle von Unterschlagung, Bankrott und Insolvenzverschleppung. Morgen ab 9 Uhr wollen Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Plädoyers halten.



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