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„Kinder noch nie in der Schule gesehen“

Unterm Radar

veröffentlicht am 03.02.2014 um 18:37 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Wie viele Menschen in den Mehrfamilienhäusern im Wohngebiet Kuckuck/Rohser Warte wohnen, ist nicht bekannt.  Anwohner klagen über angebliche „Massenunterkünfte“. Foto:  Dana

Hameln (ww). Kein politisches Statement über kriminelle Migranten, keine öffentliche Debatte über wuchernde Parallelgesellschaften ohne den Hinweis auf die integrative Wirkung von Bildung. Der Schulbesuch gilt als erster Schritt hin zu einer erfolgreichen Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Keine Schulbildung, keine Integration, so der Umkehrschluss. Das Hamelner Wohngebiet „Kuckuck/Rohrser Warte“ entwickelt sich derzeit unter den Augen von Anwohnern, Politikern, Stadt und Landkreis zu einem sozialen Brennpunkt, der auch mit diesem Integrationsproblem zu kämpfen hat.

 „Wir sehen hier auf der Straße und im Treffpunkt ,Kuckucksnest‘ häufig Kinder, die wir noch nie in der Schule gesehen haben“, berichtet Birgit Albrecht, Leiterin der Grundschule Hameln-Rohrsen. Diese seien, vermutet Albrecht, Kinder zugewanderter Roma-Familien, nicht gemeldet und auf dem Papier demnach gar nicht existent. Stadt und Landkreis ist der Zustand bekannt, die Verantwortungen schieben sie aber hin und her.



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