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13 Pappeln an der Weserpromenade geschädigt / Stadt plant Ersatzpflanzung im Herbst

Unkalkulierbares Risiko: Bäume müssen weg

Hameln (red). Insgesamt 13 Pappeln an der Weserpromenade unterhalb des Sana-Klinikums müssen gefällt werden. Vor allem in den letzten Tagen sind größere Äste abgebrochen – nach Einschätzung der Stadt ein „unkalkulierbares Risiko für Radfahrer und Fußgänger“. Neun Pappeln stehen auf Grundstücksflächen der Stadt, vier weitere befinden sich auf Flächen des Klinikums und der Bundeswasserstraßenverwaltung.

veröffentlicht am 18.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 23:21 Uhr

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Die Stadt kann derzeit nicht ausschließen, dass weitere Äste auf den Fuß- und Radweg stürzen. „Wir müssen schnell handeln“, heißt es aus dem Rathaus. Mit etwa 60 Jahren hätten die Pappeln ein Alter erreicht, in dem verstärkt Äste ausbrechen können – auch ohne Windeinwirkung.

Erschwerend komme hinzu, dass die 25 bis 30 Meter hohen Bäume stark mit Misteln bewachsen sind. Sie vergrößern das Gewicht der Äste und erhöhen damit die Bruchgefahr. Auch längere Trockenperioden in den vergangenen Jahren hätten die Pappeln geschädigt, sie seien spröde und brüchig geworden, so die Stadt. Der Umfang der Schädigung sei äußerlich nicht zu erkennen; erst durch den Astbruch der vergangenen Tage sei der Schadensumfang deutlich geworden.

Da unterhalb der Bäume der stark frequentierte Weserradweg verläuft, möchte die Stadt nach eigenem Bekunden eine Gefährdung von Radfahrern und Fußgängern auf jeden Fall vermeiden. Zwar sei es grundsätzlich denkbar, nur die gefährdeten Äste der Pappeln zu kappen. Das berge jedoch die erhöhte Gefahr des Windbruchs in den verbleibenden Restkronen; es handele sich letztlich nur um eine „Fällung auf Raten“. Der einzig richtige Weg sei es daher, die Pappeln komplett zu fällen. Die Arbeiten sollen Ende dieser Woche beginnen. Radfahrer und Fußgänger auf dem Weserradweg müssen sich auf Behinderungen einstellen. Die Stadt plant übrigens an diesem Standort im kommenden Winterhalbjahr Nachpflanzungen.

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