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Uniform-Kontroverse: Eltern und Schüler haben kein Verständnis für Kritik an der Schüleroper

veröffentlicht am 21.06.2012 um 12:20 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Darf man eine Bundeswehr-Uniform in einem Stück über das Ghetto Theresienstadt tragen? Die Reservisten fühlen sich beleidigt.

Hameln (CK). Die Kritik der Reservistenverbände an der Schüleroper des Viktoria-Luise-Gymnasiums ist bei Eltern und Schülern auf Unverständnis gestoßen. Im Mittelpunkt der Kontroverse: Die Bundeswehr-Uniform, die ein Schüler in einer Szene im Ghetto Theresienstadt trägt.

Schulleiter Rainer Starke, selbst Oberstleutnant der Reserve, hatte diese Kritik zurückgewiesen, wollte sich aber gleichwohl bei den Reservisten entschuldigen und hofft, dass die Sache damit „geklärt“ sei.

Weniger gelassen gehen Eltern und vor allem Schüler mit der Kritik um. „Man kann sich doch denken, dass eine 9. Klasse keine anderen Ziele verfolgt oder Absichten hat“, sagt Michelle Härtel, die selbst an dem Stück beteiligt ist. Die Klasse teile die Ansicht, dass es unwichtig sei, sich über ein kleines Detail in einer Szene, die eher einen größeren musikalischen Hintergrund als einen künstlerischen Hintergrund hatte,zu echauffieren.

Markig klingen auch die Online-Kommentare zum Thema: Die Bundeswehr in so einer Rolle darzustellen ist eine Sauerei. Da riskieren Soldaten im Ausland ihr Leben, um deutsche „Interessen“ zu vertreten und im eigenen Land werden sie durch wilde Darstellungen in den Dreck gezogen“, schreibt User Jupp auf dewezet.de.

Was Elternvertreter zu dem Thema sagen, lesen Sie in der Dewezet.



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