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Sicherheit am Hilligsfelder Flachsrottenweg „stark beeinträchtigt“

Unfallgefahr – Stadt sperrt Fußgängerbrücke

Hameln. Mit sofortiger Wirkung gesperrt hat die Stadt Hameln die Fußgängerbrücke am Hilligsfelder Flachsrottenweg, die über den Herks-/Feuerbach führt. Der Grund: Statiker hatten berechnet, dass das marode Bauwerk fünffach überlastet und die Standfestigkeit nicht mehr gegeben ist. „Eine Fußwegbrücke muss laut gesetzlicher Vorschrift 500 Kilogramm pro Quadratmeter tragen können“, heißt es im Rathaus.

veröffentlicht am 27.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:41 Uhr

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Nach Angaben der Statiker sei die Verkehrssicherheit der Brücke „stark beeinträchtigt“. Durch die Baukonstruktion sei zudem auch „die Dauerhaftigkeit“ nicht gegeben. Deshalb hatte die Versicherung „Kommunaler Schadensausgleich Hannover“ angekündigt, keine Haftung zu übernehmen, falls einer Person auf der Brücke etwas zustoßen sollte. Im Schadensfall hätte die Stadt deshalb die volle Haftung übernehmen müssen. Ein zu großes Risiko, weshalb die Verwaltung die Brücke nun sperren lässt. Allerdings ist das verwendete Flatterband bereits zerschnitten. Die Stadt will deshalb heute „zu massiveren Methoden greifen, um ein Begehen auszuschließen“, wie ein Sprecher gestern erklärte.

Auch sollen jetzt die Gespräche zur möglichen Übertragung der sanierungsbedürftigen Brücke an den Heimatverein Hilligsfeld zügig weitergeführt werden. Die Stadt will damit einen einstimmigen Beschluss der Politik in die Tat umsetzen. Die im Rat vertretenen Fraktionen hatten sich zuvor gegen eine 13 500 Euro teure Sanierung des Bauwerkes ausgesprochen. Um jedoch Spaziergängern in Hilligsfeld auch künftig eine Brückennutzung am Flachsrottenweg ermöglichen zu können, war die Verwaltung damit beauftragt worden, zu prüfen, ob und zu welchen Konditionen der Interesse zeigende Heimatverein den bestehenden Vertrag von der Stadt übernehmen kann (wir berichteten).

Hilligsfelds Ortsbürgermeister Walter Bödecker hofft, dass es zu einer Einigung zwischen der Stadt und dem zuständigen Realverband kommt. „Die Brücke ist zwar nicht maßgeblich, aber es ist schön, wenn es sie gibt“, sagte der Christdemokrat. Das Bauwerk liege idyllisch, werde von Wanderern angenommen und stelle die kürzeste Verbindung zwischen Groß- und Klein Hilligsfeld dar.HW



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