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Und schon denken wir an Ostern

Während drum herum noch die Reste der Weihnachtsdekoration stehen, sitzt Henri Cynta in diesen Tagen am Küchentisch und bemalt – Ostereier. „Die will ich später im Kiosk verkaufen“, sagt der 83-Jährige. Im Winter habe er Zeit, denn der Kiosk sei bis März geschlossen. Gemeint ist der Kiosk am Klütturm, den er seit 14 Jahren betreibt und in dem er unter anderem auch Mineralsteine verkauft. Die von Cynta bemalten Eier bestechen durch ihre hellblaue Farbe; sie soll den Himmel und das Meer symbolisieren. Auf dem Meer fahren Schiffe, und manchmal ist auch ein Leuchtturm zu sehen. Die See war nämlich 35 Jahre lang die Heimat von Henri Cynta. „Hauptsächlich war ich im Norden Europas unterwegs“, erzählt der ehemalige Seemann. Beim Bemalen der Eier werden viele Erinnerungen an seine Seefahrt wach – als Schiffsjunge, Schiffskoch oder als Steuermann. Einige Erinnerungen hat er in einem Buch festgehalten. Sämtliche Exemplare sind aber derzeit vergriffen. „Vielleicht schreibe ich ein weiteres Buch“, überlegt der gebürtige Berliner. „Stoff“ gebe es hinreichend.

veröffentlicht am 03.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:41 Uhr

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Buchstäblich „sauwohl“ fühlten sich die heimischen Journalisten Hans-Jürgen Kroggel und Klaus Frye in der Rolle der „Party-Löwen“ bei der Proklamation der deutschen Sportler des Jahres im Kurhaus Baden-Baden. Während der ehemalige Dewezet-Sportchef „hjk“ bereits zum 15. Mal beim Stelldichein der vielen aktuellen und ehemaligen Olympiasieger und Weltmeister dabei war, feierte „kf“ bei dieser Gala sein Debüt. Besonders angetan war der 60-jährige Sportredakteur nicht nur vom Dinner des Sternekochs Martin Herrmann, der den geladenen Gästen unter anderem Thunfisch mit Olivenkaviar und Kalbsfilet servierte, sondern ganz besonders von Jutta Heine. Die in Stadthagen geborene Sprinterin gehörte einst zu den schnellsten Frauen der Welt. Sie gewann 1960 bei den Olympischen Spielen in Rom Silber über 200 Meter. Das Magazin „Der Spiegel“ bezeichnete sie 1962 in einer Titelstory („110 Zentimeter Beine“) als „sexy und flirtgeübt“ – und die modebewusste 74-Jährige ist noch immer gertenschlanke. Frye: „Das muss so gewesen sein. Denn diese Frau hat noch immer was…“

Dass Hameln eine Vielzahl von japanischen Touristen hat, ist eine Binsenweisheit. Und künftig sollen die Töchter und Söhne Nippons auch ganz besonders begrüßt werden, und zwar direkt am Eingang zum Bürgergarten, wo sie größtenteils mit ihren Bussen ankommen: Als Zeichen des Willkommens pflanzten Vertreter der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) dort eine japanische Zierkirsche (prunus serrulata), ganz in der Nähe zum Eingang der HMT. Die blüht im Frühjahr zart pink und lockt mit ihrem überreichen Flor viele Bewunderer an. Wer’s noch nicht kennt: Auf dem Firmenparkplatz der Dewezet am Posthof bilden solche Bäume in der schönen Jahreszeit regelmäßig ein ganzes Blütendach – ein Rausch in Rosa! Die Kirschblüte ist übrigens schon seit etlichen Jahrhunderten der Inbegriff aller Blüten. Die Zartheit und der schlichte Duft der Blüten symbolisieren Reinheit und Einfachheit – traditionelle Werte der japanischen Kultur.

christa.koch02@gmail.com

2 Bilder
Denkt schon jetzt an Ostern: Henri Cynta beim Bemalen der Eier. sto


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