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Und plötzlich steht die Feuerwehr vor der Tür

veröffentlicht am 08.12.2009 um 17:47 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (tis). Die Brandschützer befürchteten das Schlimmste, starteten das volle Programm: Mit Blaulicht und Martinshorn schickten sie den Löschzug zur Grundschule „Hohes Feld“ – Feueralarm. Benachbarte Anwohner am Senator-Ebenbach-Weg blickten überaus besorgt, als die Feuerwehr Hameln lärmend anrückte, während Massen an Schülern relativ geordnet ins Freie strömten. Der Nachwuchs schien allerdings eher vergnügt als verängstigt, empfing die Blauröcke fröhlich winkend – verunsichert, verwirrt, verdutzt reagierten dagegen die Lehrkräfte.

„Das ist nur eine Übung!“, quäkten die Sprösslinge im vielstimmigen Chor den staunenden Einsatzkräften entgegen, die ihrerseits nach Erklärungen suchten. Eigentlich – das stellte sich nach einem kurzen Gespräch heraus – wollten die Lehrkräfte der Grundschule nur testen, ob sich die Schüler in einem möglichen Brandfall auch richtig verhalten. Dass dann die Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn vorfuhr, war von den Organisatoren innerhalb der Schule weder geplant, noch gewünscht – vielmehr ein Versehen. Denn als die Verantwortlichen gestern um 9.15 Uhr den Alarmknopf drückten und eine Tonbandansage zur Räumung der Schule auslösten, da hatten sie schlicht und einfach vergessen, der Feuerwehr Hameln entsprechend Bescheid zu geben. Also lief der Alarm wie im Brandfall üblich auch in der Feuerwache an der Ruthenstraße auf. Schulen sind gesetzlich dazu verpflichtet, einmal im Jahr eine solche Räumungsübung durchzuführen, die Schüler für den Ernstfall zu trainieren. Und in Zukunft, das wurde den Brandschützern glaubhaft versichert, soll auch die Feuerwehr im Vorfeld einer solchen Übung davon erfahren.



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